Strategie des japanischen Ministeriums für Innere Angelegenheiten und Kommunikation zur Kommunikationsinfrastruktur für autonomes Fahren, veröffentlicht im Juli 2026
2026-07-15 13:41
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de.wedoany.com-Bericht: Das japanische Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation (MIC) hat am 14. Juli 2026 die „Strategie zur Kommunikationsinfrastruktur für eine durch autonomes Fahren unterstützte Gesellschaft“ veröffentlicht, um den Aufbau der für autonomes Fahren erforderlichen Kommunikationsumgebung voranzutreiben.

Die Strategie basiert auf dem dritten Bericht der Expertenarbeitsgruppe „Forschungsgruppe für ‚Next-Generation ITS-Kommunikation‘ im Zeitalter des autonomen Fahrens“ und legt die Richtung für den Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur sowie die Förderung der Umsetzung relevanter Technologien und Dienste fest. Die Strategie schlägt Maßnahmen in vier Säulen vor.

Die erste Säule ist der „Ausbau und die Höherentwicklung der Kommunikationsinfrastruktur zur Unterstützung des autonomen Fahrens“. In den von der Regierung ausgewählten 13 „vorrangigen Umsetzungsgebieten“ und auf den wichtigsten Autobahnen, wo autonomes Fahren voraussichtlich realisiert wird, werden die betreffenden Betreiber die 5G-SA-Umstellung mobiler Basisstationen und den Aufbau der ITS-Infrastruktur (Intelligente Verkehrssysteme) vorantreiben. Das MIC wird den Ausbau durch Haushaltsprojekte unterstützen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien und Behörden sowie Organisationen die Standardisierung der technischen Spezifikationen der ITS-Infrastruktur und die Verbesserung der entsprechenden Vorschriften fördern.

Die zweite Säule fordert eine „weitere Zusammenarbeit und Co-Kreation zwischen den Akteuren, die autonomes Fahren implementieren, und den Akteuren der Kommunikationsinfrastruktur“. Im Rahmen der dritten Phase der Forschungsgruppe wird eine neue Arbeitsgruppe aus Experten und Betreibern eingerichtet, um den Informationsaustausch und die Konsensbildung zu Fragen der Kommunikationsinfrastruktur voranzutreiben.

Die dritte Säule ist der „Aufbau von Geschäftsmodellen und Ökosystemen, die nicht auf experimentelle Validierungen beschränkt sind“. Durch die haushaltsmäßige Unterstützung regionaler Validierungsprojekte werden die Effektivität und Kosteneffizienz der Kommunikationsnutzung bewertet und die Übertragung der Ergebnisse auf andere Regionen gefördert. Gleichzeitig wird das MIC in Bezug auf die für die Fernüberwachung von unbemanntem autonomen Fahren erforderlichen Kommunikationsleistungen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien und Behörden Leitlinien erstellen.

Die vierte Säule betrifft die Verbesserung der Rahmenbedingungen, einschließlich der Anpassung der Funkvorschriften wie der Frequenzumstellung im 5,9-GHz-Band und der Höherentwicklung der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur durch All-Photonic Networks (APN).

Gemäß dem Fahrplan wird ab dem Geschäftsjahr 2027 der autonome Fahrdienst voraussichtlich schrittweise auf das gesamte Land ausgeweitet, beginnend mit den wichtigsten Autobahnen von Tokio nach Kansai (Tōmei, Shin-Tōmei, Meishin, Shin-Meishin) und von Tokio nach Tōhoku (Tōhoku-dō) sowie den 13 „vorrangigen Umsetzungsgebieten“ wie Yokohama, Sakai und Kōbe.

Die Regierung hat das Ziel gesetzt, bis zum Geschäftsjahr 2030 eine Größenordnung von 10.000 Fahrzeugen mit autonomen Fahrdiensten zu erreichen. Der Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur wird als Grundlage zur Unterstützung dieses Ziels positioniert.

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