de.wedoany.com-Bericht: Das Philippine Public-Private Partnership Center (PPPC) hat den Beratungsauftrag für das Modernisierungsprojekt des Hafens Poro Point an die Isla Lipana & Co., die PwC Philippines, vergeben. Der Vertragswert beträgt 68,078 Millionen PHP und umfasst die Vorbereitungs- und Transaktionsberatung für das Projekt.

Das Projekt befindet sich auf dem 236,5 Hektar großen Gelände des Freihafens Poro Point in der Provinz La Union und zielt auf die Modernisierung des bestehenden Seehafens ab. Das erwartete Ergebnis der Beratungsarbeit ist die Festlegung der optimalen Public-Private-Partnership (PPP)-Vereinbarung unter Berücksichtigung der Anliegen aller Interessengruppen und der geltenden Vorschriften. PwC Philippines ist ein Mitgliedsunternehmen des globalen Netzwerks von PricewaterhouseCoopers International Limited.
Zuvor hatte die Bases Conversion and Development Authority (BCDA) über den Project Development and Monitoring Fund (PDMF) des PPPC vorläufige Mittel erhalten, um Berater für die End-to-End-Vorbereitung des Projekts im PPP-Modell zu beauftragen. Im Jahr 2024 unterzeichnete die Asiatische Entwicklungsbank ein Darlehensabkommen mit der philippinischen Regierung, um dem PDMF zusätzliche Mittel zuzuführen. Das Projekt umfasst die Finanzierung, das Engineering, den Bau, den Betrieb und die Wartung des Hafens Poro Point, der derzeit von der BCDA-Tochtergesellschaft Poro Point Management Corp. betrieben wird.
Die BCDA erklärte, dass das Projekt darauf abzielt, den derzeit nur für Stückgutumschlag genutzten San Fernando International Seaport (SFIS) in einen vollständig containerisierten Logistikknotenpunkt von Weltklasse zu verwandeln. Der Hafen importiert derzeit hauptsächlich Erdölprodukte, Zement und Düngemittel und exportiert Konzentrate, Holz und Gold. Er erstreckt sich über 30 Hektar, von denen etwa 15 Hektar geräumt sind und der BCDA gehören. Die BCDA hat außerdem 50 Hektar Industriefläche neben dem Hafen für Erweiterungen, Modernisierungen und andere Nebenanlagen reserviert.
Das Projekt wird eine vollständige Containerisierung umfassen, einschließlich der Errichtung eines Containerterminals und eines automatisierten Stapelsystems, der Installation von Kaikränen und Stapelkranen zur Beschleunigung des Warenumschlags, der Erweiterung von Lager- und Stapelflächen, der Einführung fortschrittlicher Terminalbetriebssysteme, automatisierter Tore und digitaler Frachtverwaltung, der Verbesserung der Straßen- und zukünftigen Schienenanbindung für einen nahtlosen Transport sowie der Integration von Gender-, Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen in die Planung und Gestaltung. Die BCDA erklärte, dass die Anlage nach Fertigstellung die regionalen Industrien und Lieferketten unterstützen und Poro Point als strategisches Tor zu Nord-Luzon positionieren wird. Der Bau des Modernisierungsprojekts soll voraussichtlich 2027 beginnen und 2029 abgeschlossen sein.










