Brasilianische Regierung stellt 13,285 Milliarden Real zur Unterstützung des ländlichen Raums angesichts US-Zöllen bereit
2026-07-18 11:17
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de.wedoany.com-Bericht: Die brasilianische Bundesregierung hat am Donnerstag (16.) die vorläufige Maßnahme Nr. 1.377/2026 erlassen, die dem Finanzministerium, dem Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht sowie der Bundesstaatsanwaltschaft zusätzliche Sonderkredite in Höhe von 13,285 Milliarden Real gewährt. Diese dienen der Unterstützung ländlicher Innovation, der Umschuldung von Krediten für Produzenten mit guter Bonität sowie unabhängigen Zuckerrohrproduzenten in der Nordostregion, die von den US-Zöllen betroffen sind.

Im Bereich der Zuckerenergie sieht die vorläufige Maßnahme Wirtschaftssubventionen in Höhe von 270 Millionen Real für unabhängige Zuckerrohrproduzenten in der Nordostregion vor, die von extremen Klimaereignissen und zusätzlichen US-Zöllen betroffen sind. Darüber hinaus werden 9 Milliarden Real für die Unterstützung technologischer Entwicklungsprojekte ländlicher Produzenten bereitgestellt. Die Mittel stammen aus dem Nationalen Fonds für wissenschaftliche und technologische Entwicklung (FNDCT) und werden über die brasilianische Agentur für Innovation und Projektfinanzierung (Finep) vergeben. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Technologien, der Steigerung der Produktivität und der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft.

Die Maßnahme reserviert außerdem 3 Milliarden Real für das „Sonderprogramm zur finanziellen Wiederherstellung von Kreditnehmern mit guter Bonität“ (Desenrola Adimplentes) und stellt weitere 1 Milliarde Real für die Finanzierung von Begünstigten mit guter Bonität im Studienkreditprogramm (Fies) bereit. Die Regierung erklärte, dass diese Mittel zusammen mit den bereits in der vorläufigen Maßnahme Nr. 1.373/2026 geplanten 4 Milliarden Real umgesetzt werden.

Neben den Maßnahmen für den Produktionssektor sieht die vorläufige Maßnahme auch 15 Millionen Real für freiwillige Beiträge Brasiliens an den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte vor.

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