de.wedoany.com-Bericht: Nigerias Präsident Bola Tinubu hat den Wiederaufbau der Lagos-Ibadan-Schnellstraße (Lagos-Ibadan Expressway) mit Stahlbetonfahrbahntechnik genehmigt. Die Bundesregierung erklärte, dass dieser Schritt darauf abziele, die Lebensdauer der Straße zu verlängern und die langfristigen Wartungskosten zu senken.
Bundesminister für Bauarbeiten, David Umahi, gab die Genehmigung auf einer Pressekonferenz in Abuja bekannt. Er erläuterte, dass die Entscheidung der Politik des Ministeriums entspreche, auf wichtigen Bundesstraßen Stahlbetonfahrbahnen zu fördern, da diese eine höhere Haltbarkeit aufweisen. Umahi wies darauf hin, dass die 135 km lange zweispurige Straße, obwohl sie erst vor weniger als fünf Jahren fertiggestellt wurde, bereits Anzeichen von Verschleiß zeige. Er enthüllte, dass der Präsident am Vortag den Wiederaufbauplan für die Straße genehmigt habe, was auch ein wichtiger Grund für die Förderung von Stahlbetonfahrbahnen durch das Ministerium sei. Umahi erklärte, dass frühere Reparaturen an der Straße die wiederkehrenden Fahrbahnmängel nicht beheben konnten. Er betonte, dass nach dem Wiederaufbau mit Stahlbetonfahrbahnen die Lebensdauer der Straße auf 50 bis 100 Jahre verlängert werden könne, ohne dass Wartungsarbeiten erforderlich seien.
Umahi gab gleichzeitig bekannt, dass Präsident Tinubu eine 400 km lange Verlängerung der Fourth Legacy Highway genehmigt habe, wodurch die Gesamtlänge dieses geplanten Korridors von etwa 700 km auf etwa 1100 km ansteige. Die neue Strecke werde durch den Bundesstaat Taraba führen und darauf abzielen, die Verkehrsverbindungen zwischen der nordzentralen und der nordöstlichen Region Nigerias zu stärken. Darüber hinaus genehmigte der Präsident die Fertigstellung des Ibi-Brückenprojekts im Bundesstaat Taraba. Das Projekt wurde 2018 ausgeschrieben, aber nach etwa 40 % Fertigstellung auf Eis gelegt. Tinubu genehmigte auch den Bau einer neuen 5,76 km langen Lau-Brücke über den Benue-Fluss im Bundesstaat Taraba. Das Projekt wurde für die Planungs-, Beschaffungs- und Ausschreibungsphase freigegeben.
Umahi fügte hinzu, dass der Präsident den zweispurigen Ausbau eines 400 km langen Abschnitts des Lokoja-Benin-Korridors genehmigt habe. Er erklärte, dass diese genehmigten Projekte voraussichtlich die Konnektivität verbessern, den Handel fördern und die nationale Verkehrsinfrastruktur stärken würden.










