Pakistanische Fernmeldebehörde plant Einführung der Gesichtserkennungstechnologie für SIM-Karten-Ausgabe
2026-07-18 11:43
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de.wedoany.com-Bericht: Die Pakistan Telecommunication Authority (PTA) schlägt vor, alternative Verifizierungsmethoden für die Ausgabe von SIM-Karten zu erweitern. Geplant ist die Einführung der Gesichtserkennungstechnologie über die Pak ID-App der National Database and Registration Authority (NADRA), um das Problem zu lösen, dass die Fingerabdrücke einiger Bürger nicht durch das bestehende biometrische System verifiziert werden können.

Der Vorschlag wurde der Regierung und dem Parlament vorgelegt. Laut einem schriftlichen Bericht zielt dieser Schritt darauf ab, älteren Menschen, körperlich Arbeitenden, Amputierten sowie Personen, deren Fingerabdrücke aufgrund von Krankheiten oder anderen medizinischen Zuständen schwer oder gar nicht erfasst werden können, den Zugang zu SIM-Karten zu erleichtern. Die PTA erklärte, dass in Kundendienstzentren und bei einigen Telekommunikations-Franchisenehmern bereits alternative Verfahren für Antragsteller angeboten werden, bei denen die biometrische Verifizierung mehrfach fehlgeschlagen ist.

Nach der derzeitigen Regelung können Männer ab 60 Jahren und Frauen ab 55 Jahren nach einem fehlgeschlagenen Fingerabdruck-Check ein alternatives Verifizierungsverfahren nutzen. Dieser Service steht auch Personen zur Verfügung, die von der NADRA offiziell als Amputierte anerkannt sind, sowie Personen mit medizinischen Zuständen oder unklaren Fingerabdrücken. Für ältere Bürger und registrierte Amputierte sendet die NADRA nach einem fehlgeschlagenen biometrischen Check ein Verifizierungskennzeichen. Anschließend müssen die Antragsteller ihren Original-Personalausweis vorlegen und identitätsbezogene Fragen beantworten, darunter Details wie den Namen der Mutter und den Geburtsort. Antragsteller, deren Fingerabdrücke aufgrund von Allergien, Krankheiten oder anderen medizinischen Zuständen nicht erfasst werden können, können mit einem NADRA-Nachweis oder einem ärztlichen Attest vom jeweiligen Mobilfunkanbieter verifiziert werden.

Dem Bericht zufolge wurden von Januar 2025 bis zum Datum der Berichtseinreichung 70.871 Nutzer über diese alternativen Verfahren bedient. Die Regulierungsbehörde sucht nun nach einer dauerhafteren und technologiebasierten Lösung. Die PTA gab an, dass die PTA, NADRA und die Mobilfunkanbieter die für die Ausgabe von SIM-Karten mittels Gesichtsverifizierung erforderlichen Tests abgeschlossen haben. Dem Bericht zufolge wurde auch ein Proof-of-Concept für die Gesichtsverifizierung über die NADRA Pak ID-App durchgeführt.

Die PTA empfiehlt, die NADRA aufzufordern, offiziell zu erlauben, dass in Kundendienstzentren und autorisierten Franchise-Filialen über die Pak ID-App sowohl Fingerabdruck- als auch Gesichtsbiometrie zur Ausgabe von SIM-Karten verwendet werden dürfen. Dem Bericht zufolge haben die Telekommunikationsanbieter die für die Unterstützung dieses Vorschlags erforderliche technische Entwicklung abgeschlossen. Sobald die regulatorische Genehmigung vorliegt, können Mobilfunkanbieter in ihren Kundendienstzentren und ausgewählten Franchise-Filialen SIM-Karten mittels Gesichtsverifizierung ausgeben.

Die Regulierungsbehörde führt auch Gespräche mit Telekommunikationsunternehmen über die Möglichkeit, Kunden zu erlauben, SIM-Karten über die mobile App des Anbieters zu beantragen. In diesem Modell würden Fingerabdruck- und Gesichtsverifizierung weiterhin über die NADRA erfolgen, um die Identität der Nutzer zu schützen und das Risiko betrügerischer Kartenausgaben zu verringern. Diese Initiative kommt zu einer Zeit wachsender Besorgnis über die Schwierigkeiten, mit denen Bürger konfrontiert sind, deren Fingerabdrücke von biometrischen Geräten nicht erkannt werden können. Besonders betroffen sind ältere Menschen und körperlich Arbeitende, da Alter, körperliche Arbeit und medizinische Zustände die Schärfe der Fingerabdrücke beeinträchtigen. Das vorgeschlagene Gesichtsverifizierungssystem zielt darauf ab, den Prozess benutzerfreundlicher zu gestalten, ohne die nationale Sicherheit oder die Anforderungen an die Benutzeridentifizierung zu schwächen. Die endgültige Umsetzung hängt von der formellen Genehmigung durch die NADRA und der Veröffentlichung klarer Anweisungen an die Telekommunikationsanbieter und Franchisenehmer ab.

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