Der Anbieter von Energiespeichersystemen im Versorgungsmaßstab NHOA Energy hat sich mit ENGIE zusammengetan, um in der Region Kalo im belgischen Beveren den Bau eines 400 Megawattstunden (MWh) großen Batteriespeichersystems (BESS) zu starten. NHOA Energy wird das Projekt im Rahmen eines Liefervertrags und einer langfristigen Servicevereinbarung an ENGIE übergeben, um die Stabilität des Stromnetzes zu verbessern.

Die Partnerschaft kommt zustande, nachdem ENGIE vom belgischen Netzbetreiber Elia für die Teilnahme an der vierten Auktion des Kapazitätskompensationsmechanismus (CRM) ausgewählt wurde. Der CRM-Mechanismus wurde von der belgischen Regierung eingerichtet, um einen prognostizierten Kapazitätsmangel zu mildern, der teilweise mit Belgiens Plänen zusammenhängt, einige seiner Kernkraftwerke bis 2025 abzuschalten. Das Kallo-BESS-Projekt wird bei der Energiewende der Region eine Schlüsselrolle spielen.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine strategische Umnutzung des ehemaligen Kraftwerks Carlow. Das Kraftwerk, das zuvor mit Erdgas und Heizöl betrieben wurde, wurde 2011 stillgelegt. Der neue Batteriespeicher wird bis zu vier Stunden lang Strom liefern und damit den Bedarf von 48.000 Haushalten decken.









