Das britische Energieversorgungsunternehmen National Grid (NG.L) teilte am Montag mit, dass es bis März 2029 weiterhin 60 Milliarden Pfund (79,74 Milliarden Dollar) in sein Energienetz investieren werde. Die Leistung des Netzes liege über den Erwartungen, obwohl es Wertminderungen in Millionenhöhe für ausgesetzte Offshore-Windkraftprojekte in den USA verbuchen musste.

Die Aktien von National Grid stiegen bis 07:25 GMT um 2 % auf 1.038 Pence und übertrafen damit den breiteren Index, der um 0,5 % fiel. Aufgrund politischer Änderungen setzten die USA im Januar dieses Jahres die Verpachtung von Offshore-Windkraftanlagen aus. Dies führte zur Einstellung des gemeinsam von State Grid und dem deutschen RWE-Konzern entwickelten Offshore-Windkraftprojekts in New York. RWE hält einen Anteil von 73 % an dem Projekt, State Grid hält den Rest. National Grid musste hierfür eine Wertminderung in Höhe von 303 Millionen Pfund (402,7 Millionen US-Dollar) verbuchen.









