Argentiniens Pampa startet Harnstoffprojekt im Wert von 2,7 Milliarden US-Dollar
2026-07-20 09:54
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de.wedoany.com-Bericht: Am 17. Juli genehmigte der Vorstand von Pampa Energía in Argentinien eine Investitionsentscheidung in Höhe von 2,7 Milliarden US-Dollar für den Bau eines Granulierharnstoff-Produktionsprojekts in Bahía Blanca im Süden der Provinz Buenos Aires. Das Harnstoffprojekt wird von Pampas hundertprozentiger Tochtergesellschaft Fértil Pampa entwickelt und befindet sich im Industriekomplex von Bahía Blanca auf einer Fläche von rund 80 Hektar. Die geplante Jahreskapazität beträgt 2,1 Millionen Tonnen granulierter Harnstoff.

Das Harnstoffprojekt umfasst eine Syntheseanlage für Ammoniak, zwei Produktionslinien für granulierten Harnstoff, eine Meerwasserentsalzungsanlage, Lagerungssilos sowie die zugehörigen Logistikeinrichtungen im Hafen von Bahía Blanca. Die beiden Harnstoffproduktionslinien haben eine kombinierte Tageskapazität von rund 6.000 Tonnen. Die Hafeninfrastruktur wird den LKW-Verlade- und Schiffsexportbetrieb unterstützen. Das Projekt wird auf das Vaca MuertaErdgasleitungssystem, den lokalen Hafen, Pampas eigeneWärmekraftwerke und Windkraftanlagen zurückgreifen, um eine chemische Industriekette zu bilden, die Rohstoffe, Strom, Produktion und Export miteinander verbindet.

Pampa gab an, dass Erdgas und Strom die Hauptkostenquellen bei der Harnstoffproduktion seien und diese beiden Inputs hauptsächlich aus dem eigenen System des Unternehmens stammen würden. Die Bauzeit des Projekts wird auf etwa 41 Monate geschätzt. Die Bauarbeiten werden von SACDE durchgeführt, Technik und Beschaffung übernimmt Tecnimont, und die Verfahrenstechnik wird von Stamicarbon (Nextchem) und KBR gemeinsam bereitgestellt. In der Spitzenphase des Projekts werden voraussichtlich über 3.500 direkte Arbeitsplätze geschaffen, nach Inbetriebnahme sollen rund 300 langfristige Arbeitsplätze entstehen. Nach Fertigstellung wird das Harnstoffprojekt die landwirtschaftliche Nachfrage in Argentinien bedienen und in regionale Märkte wie Brasilien exportieren.

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