Kiwi Technology und Biren Technology: GPU-Direktverbindung über RDMA – Durchsatz steigt, Latenz halbiert
2026-07-20 11:28
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de.wedoany.com-Bericht: Kiwi Technology und Biren Technology präsentieren auf der Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz eine chinesische GPU-Direktverbindungslösung

Auf der Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz 2026 (WAIC 2026), die vom 17. bis 20. Juli 2026 in Shanghai stattfand, stellten das auf KI-Netzwerk-Interconnect-Technologie spezialisierte Unternehmen Kiwi Technology und der inländische GPU-Hersteller Biren Technology gemeinsam die IBGDA-Kommunikationslösung vor, die eine „direkte Verbindung zwischen inländischen GPUs und inländischen RDMA-Netzwerkkarten" ermöglicht. Messdaten zeigen, dass diese Lösung in Szenarien mit kleinen Paketen und hoher Frequenz den All-to-All-Kommunikationsdurchsatz signifikant steigert und die Latenz nahezu halbiert. Dieser Erfolg markiert einen entscheidenden Durchbruch auf Systemebene für inländische KI-Rechencluster.

Kiwi Technology ist ein Technologieunternehmen, das sich auf Full-Stack-Interconnect-Produkte und -Lösungen für KI-Netzwerke spezialisiert hat. Das Produktportfolio umfasst Full-Stack-Lösungen für Scale-Out-Netzwerk-Interconnect, Scale-Up-Superknoten-XPU-Interconnect bis hin zur nächsten Generation optischer Interconnects. Biren Technology ist ein inländisches Unternehmen, das leistungsstarke, universelle GPU-Chips entwickelt und sich der Bereitstellung einer unabhängig kontrollierbaren Rechenbasis für KI-Berechnungen widmet. Bisher waren inländische GPUs für eine effiziente Cluster-Kommunikation oft auf Netzwerkkarten von NVIDIA angewiesen, was einen wesentlichen Engpass für die Autonomie inländischer Rechencluster darstellte. Die gemeinsam vorgestellte IBGDA-Lösung realisiert durch Kiwi Technologys selbst entwickelten Single-Channel-400G-RDMA-ASIC-Engine (basierend auf der Kiwi SNIC 800G-Plattformarchitektur) eine tiefgehende Kooperation zwischen inländischen GPUs und inländischen RDMA-Netzwerkkarten.

In typischen Trainings- und Inferenzszenarien von MoE-Modellen (Mixture of Experts) umfasst die Experten-Parallelkommunikation zwei Kernphasen: Dispatch und Combine. Jede Phase beinhaltet einen massiven Austausch kleiner Datenmengen. Herkömmliche knotenübergreifende Kommunikationsmethoden erfordern, dass die GPU Befehle über die CPU leitet, was zu zusätzlicher Latenz und CPU-Overhead führt. Die IBGDA-Technologie umgeht die CPU-Verarbeitung, reduziert die Wartezeit für die Befehlsweitergabe erheblich und schöpft die Durchsatzvorteile der GPU bei parallelen Berechnungen voll aus. Messdaten zeigen, dass IBGDA im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen in Szenarien mit kleinen Paketen, hoher Frequenz und starker Synchronisation einen Generationsvorteil bietet: Die Bandbreite für einzelne kleine Nachrichten steigt signifikant, der Durchsatz sowohl beim Senden einzelner kleiner Pakete als auch beim kombinierten Senden macht einen qualitativen Sprung, und die „Kleinpaket-Strafe" – bei der die Latenz kleiner Nachrichten die großer Nachrichten weit übersteigt – wird vollständig eliminiert. Die Lösung basiert auf dem offenen Ethernet-Ökosystem und bietet inländischen Rechenclustern eine Netzwerkoption, die sowohl hohe Leistung als auch Autonomie vereint, während sie die Vorteile der flexiblen Bereitstellung und der kontrollierbaren Kosten von Ethernet übernimmt.

Auf der Konferenz initiierte Kiwi Technology gemeinsam mit dem Shanghai Computing Network Association, dem Shanghai Artificial Intelligence Laboratory, der Ostchinesischen Niederlassung der China Academy of Information and Communications Technology sowie Unternehmen der Wertschöpfungskette wie Biren Technology, Muxi, Tianshu Zhixin, Enflame Technology, SenseTime und Sugon Information die „Initiative zum gemeinsamen Aufbau eines inländischen Superknoten-Ökosystems". Gleichzeitig veröffentlichte Kiwi Technology gemeinsam mit der Hong Kong University of Science and Technology (Guangzhou), XiWang Technology, Biren Technology, Turing Quantum und Singular Photonics das „Whitepaper zur Co-Packaged Optics (CPO)-Technologie", das als Leitfaden für die Standardisierung und industrielle Entwicklung der inländischen optischen Interconnect-Technologie dient.

Die praktische Validierung dieser inländischen GPU-Direktverbindungslösung hat erstmals mit Daten belegt, dass der technologische Pfad „inländischer Chip + inländisches Netzwerk" bereits über die praktische Fähigkeit zur systemischen Kooptimierung verfügt. Dieser Durchbruch trägt dazu bei, die Entwicklung der inländischen KI-Rechenleistung von „punktuellen Chip-Durchbrüchen" hin zu einer „systemischen Kooptimierung" zu beschleunigen.

 

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