de.wedoany.com-Bericht: Bis 2030 plant der Bergbau- und Hüttenkomplex Kasachstans die Umsetzung einer Reihe von Projekten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 4 Billionen Tenge. Der Minister für Industrie und Bauwesen Kasachstans, Yersaiyn Nagaspayev, erläuterte in einem Interview mit Kapital.kz die zentralen Maßnahmen im Hüttenwesen, die das künftige Wachstum der verarbeitenden Industrie des Landes bestimmen werden.
Das wichtigste Projekt im Bereich der Schwarzmetallurgie ist die umfassende Modernisierung von Qarmet. Das Kombinat plant, die jährliche Stahlproduktion auf 5 Millionen Tonnen zu steigern, die wichtigsten Produktionslinien zu erneuern und gleichzeitig die Produktpalette zu erweitern. Vorrang hat die Herstellung komplexerer, höherwertiger und stark nachgefragter Produkte, insbesondere Spezialstähle und Automobilstähle.
Das von der Mineral Product International Company in Ekibastuz durchgeführte Ferrolegierungswerk-Projekt trägt ebenfalls zur Stärkung der Branche bei. Das Unternehmen wird jährlich bis zu 160.000 Tonnen Ferrolegierungen produzieren und Arbeitsplätze für über 800 Fachkräfte schaffen.
Die Entwicklung der Nichteisenmetallurgie beschleunigt sich ebenfalls. Das in Pawlodar im Bau befindliche hydrometallurgische Kombinat „Yertis" wird der erste vollständige Komplex Kasachstans sein, der doppelt schwer aufbereitbare Golderze zu Fertigmetall verarbeitet. Die Solidcore Resources Company plant, das Unternehmen im Jahr 2028 in Betrieb zu nehmen; seine jährliche Kapazität beträgt 15 Tonnen Gold; das Projekt erhielt im Juli weitere Kreditfinanzierungen in Höhe von 600 Millionen US-Dollar.
Darüber hinaus erklärte der Minister, dass der Bau von Anlagen zur Kupferverhüttung und zur Primäraluminiumproduktion geprüft werde. Die Inbetriebnahme aller genannten Unternehmen wird es Kasachstan ermöglichen, das Potenzial der internen Ressourcen maximal auszuschöpfen, die Exportlieferungen auszuweiten und den Anteil von Hüttenprodukten mit hoher Wertschöpfung zu erhöhen.










