er staatliche kolumbianische Ölkonzern Ecopetrol gab kürzlich bekannt, dass er mit dem norwegischen Unternehmen Statkraft eine Vereinbarung über den Erwerb seiner Anteile an zehn Unternehmen zur Entwicklung von Wind- und Solarprojekten getroffen habe. Diese Übernahme ist ein wichtiger Schritt in der strategischen Transformation von Ecopetrol. Sie markiert den schrittweisen Rückzug des Unternehmens aus dem traditionellen Energiesektor und die Beschleunigung seiner Expansion in den Bereich der erneuerbaren Energien.

Inzwischen bestätigte auch der lokale Vertreter von Statkraft, Jose Castellanos, den Deal und wies darauf hin, dass dies den offiziellen Ausstieg des Unternehmens aus dem kolumbianischen Markt markiere. Statkraft, ein großer europäischer Produzent erneuerbarer Energien im Besitz der norwegischen Regierung, hat in den letzten Jahren seine globale Investitionsstruktur angepasst, um mehr Ressourcen auf einige Schlüsselmärkte zu konzentrieren.
Es versteht sich, dass sich die Projekte von Statkraft in Kolumbien auf viele Provinzen verteilen, darunter die Provinzen La Guajira und Sucre. Einige davon wurden bereits in Betrieb genommen, während bei anderen die Inbetriebnahme zwischen 2026 und 2027 erwartet wird. Die Übernahme durch Ecopetrol wird die weitere Entwicklung dieser Projekte zweifellos stark unterstützen.
Der Einstieg von Ecopetrol in den Bereich der erneuerbaren Energien geschah nicht über Nacht. Im März dieses Jahres kündigte das Unternehmen Pläne an, bis zu 2 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem Fremdkapital für anorganische Investitionen aufzunehmen, darunter auch Projekte im Bereich erneuerbare Energien. Darüber hinaus sucht Ecopetrol aktiv nach Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Energieunternehmen, um seinen Einfluss im Bereich der erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Der Übernahmevertrag muss jedoch noch die behördliche Genehmigung einholen und weitere rechtliche Bedingungen erfüllen. Ecopetrol sagte, es werde den Genehmigungsprozess genau überwachen und aktiv mit den relevanten Abteilungen zusammenarbeiten, um die Folgearbeiten abzuschließen.









