Kürzlich ist Wissenschaftlern der University of Surrey im Vereinigten Königreich ein Durchbruch bei der Entwicklung umweltfreundlicher Batterien gelungen, die nicht nur mehr Energie speichern, sondern auch zur Lösung des Problems der Kohlenstoffemissionen beitragen können.
Lithium-CO2-Batterien, manchmal auch „atmende“ Batterien genannt, erzeugen Strom und absorbieren dabei CO2 – eine potenzielle umweltfreundliche Verbesserung der heutigen Lithium-Ionen-Technologie.
Bislang waren derartige Batterien mit erheblichen Hürden konfrontiert: schlechte Wiederaufladbarkeit, schnelle Abnutzung und die Abhängigkeit von teuren, seltenen Materialien wie Platin.
Die Forscher aus Surrey überwanden diese Probleme durch die Verwendung eines kostengünstigen, skalierbaren Katalysators namens Cäsiumphosphomolybdat (CPM).
Tests haben gezeigt, dass Batterien mit CPM-Technologie mehr Energie speichern, effizienter laden und eine über 100-mal längere Lebensdauer haben können.
Die in der Fachzeitschrift „Advanced Science“ veröffentlichte Forschungsarbeit stellt einen wichtigen Schritt hin zur kommerziellen Nutzung dar – mit potenziellen Anwendungen, die von CO2-neutralen Autos bis hin zu Missionen zum Mars reichen, wo Kohlendioxid die Atmosphäre des Planeten dominiert.









