Das rumänische Energieministerium hat eine öffentliche Aufforderung zur Interessenbekundung für die Untersuchung von Gebieten in der Schwarzmeerregion gestartet, die für den Abschluss von Konzessionsverträgen für Offshore-Windkraft geeignet sind. Die Abteilung lädt Konsortien aus in- und ausländischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aktiv zur Antragstellung ein.
Rumänien schafft schrittweise den rechtlichen Rahmen für die Umsetzung der ersten Offshore-Windkraftprojekte in den heimischen Gewässern des Schwarzen Meeres. Das Energieministerium wies darauf hin, dass berechtigte Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihr Interesse an der Durchführung spezieller Studien bekunden können, um konzessionierte Offshore-Gebiete zu identifizieren, die für die Erkundung, den Bau und den Betrieb von Offshore-Windkraftanlagen genutzt werden können.
Das Land hat im vergangenen Jahr ein entsprechendes Gesetz verabschiedet und anschließend einen entsprechenden Fahrplan entwickelt.
Energieminister Sebastien Burduja sagte: „Die von uns erstellte Studie wird die Grundlage für strategische Entscheidungen über die Konzessionen an den Seegrenzen bilden und den Investoren eine klare, wissenschaftlich fundierte Vision bieten, die die Einhaltung internationaler Best Practices gewährleistet.“ Interessierte Unternehmen können bis zum 10. Juni Interessenbekundungen per E-Mail einreichen.
Das Ministerium teilte mit, dass in- und ausländische Unternehmensallianzen ermutigt werden, sich zu bewerben. Die Weltbank schätzt das Windkraftpotenzial Rumäniens im Schwarzen Meer auf 76 GW.
Aus der Ankündigung geht hervor, dass die „Energiestrategie 2025–2035“ auf das Jahr 2050 fokussiert ist und das Ziel verfolgt, bis 2035 die ersten drei Gigawatt installierte Leistung zu erreichen. Burduca hatte bereits vor einem Jahr erklärt, dass das erste Kraftwerk bereits 2032 in Betrieb gehen könnte.
Jedes Gebiet bzw. jede umliegende Region verfügt den Ausschreibungsunterlagen zufolge über eine potenzielle Kapazität von mindestens 800 Megawatt. Die Studie ist erforderlich, um die technischen und strategischen Grundlagen für die Entwicklung von Offshore-Windparks in der ausschließlichen Wirtschaftszone Rumäniens am Schwarzen Meer zu legen.









