Ausschreibung eines 90-kW-Dach-Photovoltaikprojekts in San Cristóbal de La Laguna, Spanien
2026-07-22 17:01
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de.wedoany.com-Bericht: Die Stadtverwaltung von San Cristóbal de La Laguna in der Provinz Santa Cruz de Tenerife, Spanien, hat kürzlich eine Ausschreibung für die Installation eines Photovoltaikkraftwerks zur Eigenstromnutzung auf dem Dach des Rathauses mit einer installierten Leistung von 90 Kilowatt veröffentlicht.

Solarmodule, Dach

Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 198.678 Euro, die Bauzeit ist auf drei Monate festgelegt, und die Angebotsfrist endet am 30. Juli. Das Vergabeverfahren erfolgt im Wege einer öffentlichen Ausschreibung und wird als Eilverfahren behandelt. Die Anlage wird aus 188 Solarmodulen bestehen, jedes mit einer Leistung von 540 Watt-Peak, hergestellt vom chinesischen Hersteller Shanghai JA Solar, Modell JAM72S30‑540/GR. Während der Spitzen-Sonnenstunden kann die Anlage eine maximale Stromerzeugungsleistung von 101,52 Kilowatt-Peak erreichen. Der erzeugte Strom wird über drei Wechselrichter des deutschen Herstellers SMA, zwei vom Typ STP 50‑80 und einer vom Typ STP 25‑50, sofort in das Gebäudestromnetz eingespeist.

Die Solarmodule werden mit koplanaren Halterungen befestigt, der Neigungswinkel beträgt 2 bis 3 Grad, und sie werden auf den nach Süden ausgerichteten Dachflächen verteilt. Laut technischem Konzept ist die Anlage schattenfrei, sodass die Sonneneinstrahlung optimal genutzt wird. Die Installation erfolgt mit einem System, das keine mechanische Verankerung am Dach erfordert, um die wasserdichte Bitumenoberfläche zu schützen und deren Integrität zu bewahren sowie zukünftige Wassereintrittswege zu vermeiden. Das System besteht aus Aluminiumprofilen mit höhenverstellbaren Stützen und Ballastblöcken auf der Metallstruktur, um zu verhindern, dass die Solarmodule durch Wind verschoben oder angehoben werden.

Für das Projekt werden Photovoltaik-Solarkabel mit Querschnitten von 6 mm² und 10 mm² verwendet, flexible, verzinnte Kupferkabel in Schwarz oder Rot, Typ Solar H1Z2Z2‑K, CPR-Klasse Eca. Das Projekt wird voraussichtlich aus dem Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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