de.wedoany.com-Bericht: Alligator Energy (ASX:AGE) hat die Feldrückgewinnungstests für das Samphire-Projekt in der Blackbush-Lagerstätte in Südaustralien abgeschlossen und damit die Leistungsfähigkeit der In-situ-Rückgewinnungsmethode (ISR) unter zwei verschiedenen geologischen Bedingungen demonstriert.
Das erste Verfahren erzielte nach etwa 70 Porenvolumenaustauschen (PVEs) eine Uranrückgewinnung von rund 70 % bei einer durchschnittlichen Extraktionskonzentration von 115 Milligramm Uranoxid (U3O8) pro Liter und einer Spitzendurchflussrate von 5 Litern pro Sekunde.
Das Unternehmen gab an, dass dieses Verfahren „im Wesentlichen“ die Bedingungen repräsentiere, die der Machbarkeitsstudie für Samphire zugrunde liegen, und somit eine „vernünftige“ Grundlage für die Planung und Bewertung zukünftiger kommerzieller Bohrfelder biete. Die Ergebnisse bestätigten zudem die zentralen Annahmen von Alligators Scoping-Studie vom Dezember 2023.
Das zweite Verfahren testete einen Bereich mit mittleren bis niedrigen Gehalten, lief 54 Tage lang, absolvierte 15 PVEs und erzielte eine kumulative Uranrückgewinnung von 17 %. Alligator erklärte, dass diese Rückgewinnung mit dem Verhalten des ersten Verfahrens übereinstimme und bestätige, dass der ISR-Abbau in allen geologischen Einheiten von Blackbush durchführbar sei.
Der Ionenaustauschprozess erfasste etwa 98 % des Urans aus dem ersten Verfahren und 100 % aus dem zweiten, wobei der Schwefelsäureverbrauch in beiden Verfahren bei etwa 20 Kilogramm pro Tonne Erz blieb.
CEO Andrea Marsland-Smith erklärte, dass der Abschluss der Feldrückgewinnungstests ein weiterer wichtiger technischer und kommerzieller Meilenstein für Alligator sei. Die Tests hätten ihren Zweck voll erfüllt, nämlich Unsicherheiten bei der Bohrfeldauslegung, Produktionsplanung und Prozessannahmen zu reduzieren, das Verständnis der erwarteten Bedingungen während der Produktion zu verbessern und die für die Optimierung und Fertigstellung der technischen Planung der Machbarkeitsstudie erforderlichen Informationen zu liefern.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass die Testergebnisse und die daraus gewonnenen Erkenntnisse die Auslegungskriterien und die Bohrfeldplanung der Machbarkeitsstudie leiten würden, die bis Mitte 2027 abgeschlossen werden soll.
Gleichzeitig hat ein 300 Bohrlöcher umfassendes Bohrprogramm im Rahmen des Samphire-Ressourcenwachstumsplans die Uranmineralisierung auf das Gebiet der Mullaquana Crown Lease, 600 Meter südlich von Blackbush, ausgedehnt. Zu den wichtigsten Bohrergebnissen im südlichen Erweiterungsbereich gehören: 5 Meter mit 0,13 % äquivalentem Uranoxid (eU3O8) ab 63,6 Metern sowie 3,2 Meter mit 0,12 % eU3O8 ab 54,6 Metern.
Marsland-Smith erklärte, dass diese frühen Ergebnisse ein ermutigender Auftakt für den Samphire-Wachstumsplan seien und die strategische Bedeutung des Zugangs zur Mullaquana Crown Lease zeigten. Die Entdeckung von Uranmineralisierung etwa 600 Meter südlich früherer Bohrungen erweitere das Gebiet, das einer systematischen Bewertung unterzogen werden könne, während dichtere Bohrungen innerhalb von Plumbush den geologischen Datensatz für die Machbarkeitsstudie verstärkten.
Alligator gab an, innerhalb von Blackbush zusätzlich 108 Abgrenzungsbohrungen in einem Raster von 25 Metern × 25 Metern abgeschlossen zu haben, deren Ergebnisse bisher mit dem aktuellen Ressourcenmodell übereinstimmten. Die engeren Bohrungen seien auch in Plumbush gestartet worden, um den 5 Kilometer langen Korridor Blackbush-Plumbush zu testen und die abgeleiteten Ressourcen von Plumbush in angezeigte Ressourcen hochzustufen.
Da die Bohrungen voraussichtlich bis zum Ende des vierten Quartals andauern, ist Alligator auf zwei Bohranlagen umgestiegen, die in durchgehenden Tagesschichten bohren, um das Programm abzuschließen. Das Unternehmen setzt auch die Arbeitsabläufe zur Unterstützung der Machbarkeitsstudie für Samphire sowie die für das erste oder zweite Quartal des nächsten Jahres geplante Ressourcenaktualisierung fort.










