de.wedoany.com-Bericht: Der Geraldton Airport in der Region Mid West in Western Australia hat kürzlich ein Solarenergie- und Batteriespeichersystem im Wert von insgesamt 6 Millionen Australischen Dollar (ca. 4,18 Millionen US-Dollar) in Betrieb genommen, das den Flughafen unabhängig vom Stromnetz mit erneuerbarer Energie versorgt. Das System wurde von UON, einem in Perth ansässigen Spezialisten für netzunabhängige Energie, entworfen, gebaut und in Betrieb genommen. Es umfasst eine 842-kW-Solaranlage und ein Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von 2 MWh.

UON, das auch für den Betrieb und die Wartung der Anlage verantwortlich ist, gab an, dass dieses hybride Antriebssystem in Kombination mit dem intelligenten Energiemanagementsystem (EMS) des Unternehmens es dem Kraftwerk ermöglicht, sowohl parallel zum Stromnetz als auch als unabhängiges Inselmikronetz zu arbeiten. UON erklärte, dass das Energiemanagementsystem den Flughafen bei Netzinstabilität automatisch vom Western Power-Netz trennt, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung aufrechterhält und nach Wiederherstellung der Stabilität nahtlos wieder ins Netz einspeist. Seit der Inbetriebnahme des Systems wurden 88 Tage lang 100 % erneuerbare Energie erreicht.
Mark Keogh, Executive Chairman von UON, sagte, dass die Lösung dem wichtigen Verkehrs- und Notdienstknotenpunkt in Western Australia Energiesicherheit und Betriebsresilienz biete. Derzeit wird das Stromsystem des Geraldton Airport über ein Mikronetz betrieben, das Solarenergie, Batteriespeicher und intelligente Steuerung kombiniert. UON und die Stadtverwaltung können die Systemleistung rund um die Uhr in Echtzeit überwachen. Keogh wies darauf hin, dass jeder Teil des Projekts – einschließlich der Steuerungssoftware – in Australien entwickelt wurde und die lokale Ingenieurskompetenz demonstriert.
Jerry Clune, Bürgermeister von Geraldton, sagte, dass das Mikronetzprojekt teilweise durch einen Zuschuss von 2 Millionen Australischen Dollar aus dem Disaster Ready Fund der australischen Bundesregierung finanziert wurde. Clune erklärte, dass das Projekt dazu beitrage, den Flughafen bei der Unterstützung der regionalen Konnektivität, der Luftfahrtdienste, des Royal Flying Doctor Service und des State Emergency Service zu sichern und gleichzeitig das Ziel der Stadt, bis 2030 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, voranzutreiben.










