de.wedoany.com-Bericht: Die chilenische staatliche Bergbaugesellschaft (Enami) und die koreanische Gesellschaft für Mineralressourcen und Minensanierung (Komir) haben ihr Memorandum of Understanding verlängert und die Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre ausgedehnt. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die politischen und technologischen Beziehungen durch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Bereichen wie geologischer Exploration, Mineralverarbeitung, Rückgewinnung von Minenabfällen, Minensanierung und Modernisierung von Schmelzhütten zu stärken. Beide Seiten vereinbarten die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, um Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren und konkrete Projekte umzusetzen.

Der geschäftsführende Vizepräsident von Enami, Juan Carlos Sáez, betonte, dass der gegenwärtige Zeitpunkt günstig sei, um gemeinsame Initiativen voranzutreiben. Er äußerte die Erwartung, dass sich die Allianz mit Komir in konkrete Projekte umsetzen lasse; das Unternehmen befinde sich in einer hervorragenden Phase, die von guten Mineralpreisen und einem festen Engagement der Regierung für Wachstum und Stärkung des Bergbaus profitiere. Sáez wies außerdem darauf hin, dass der zentrale Schwerpunkt von Enami auf der Entwicklung und Nachhaltigkeit des kleinen und mittleren Bergbaus liege; die Zusammenarbeit mit Komir stelle eine klare Gelegenheit dar, strategische Allianzen und Geschäftskooperationen mit koreanischen Unternehmen in mehreren Bereichen aufzubauen.
Der Präsident von Komir, Youngsik Hwang, äußerte die Hoffnung, dass die Unterzeichnung des Memorandums die Zusammenarbeit über den Informationsaustausch hinaus hin zu konkreten Projekten und Investitionskooperationen führen möge. Er erläuterte, dass das Memorandum ein breites Spektrum an Kooperationsfeldern zwischen den beiden Institutionen abdecke, darunter nachhaltiger Bergbau, kritische Mineralien-Wertschöpfungsketten, gemeinsame Exploration sowie die Wiederverwendung von Bergbauabgängen. Über die gemeinsame Arbeitsgruppe sollen für jedes Kooperationsfeld konkrete Aktionspläne erstellt und diese Bemühungen in greifbare Ergebnisse umgesetzt werden.
Sáez erläuterte weiterhin die möglichen technologischen Schwerpunkte dieser Zusammenarbeit. Er erklärte, dass die chilenische Seite einen effektiven Transfer von Best Practices und Spitzentechnologien entlang der gesamten Bergbau-Wertschöpfungskette anstrebe, wobei die koreanische Erfahrung eine Schlüsselrolle spielen könne. Konkret beabsichtige man, neue, effizientere und kostengünstigere Explorationswerkzeuge einzuführen; hydrometallurgische und fortschrittliche Laugungsprozesse in den Anlagen zu optimieren; und Themen wie die Rückgewinnung von Mineralien aus Abgängen, Gesteinsschutt und Hüttenschlacke voranzutreiben.










