de.wedoany.com-Bericht: Die baskische Regierung (Gobierno Vasco) treibt die Genehmigung von 21 Batteriespeicherprojekten (BESS) mit einer Gesamtkapazität von 1.403,326 Megawattstunden und einer Lade-/Entladeleistung von 352,61 Megawatt voran. Sechs davon haben bereits die Verwaltungsgenehmigung erhalten, die übrigen 15 befinden sich noch in unterschiedlichen Genehmigungsphasen.

Diese Projekte verteilen sich gleichmäßig auf die beiden historischen Territorien Álava und Bizkaia, wobei zehn Projekte eine Kapazität von unter 25 Megawattstunden aufweisen. Derzeit sind im Baskenland bereits zwei Energiespeichersysteme in Betrieb, die beide 2021 in Betrieb genommen wurden und jeweils mit den Windparks Oiz und Elguea-Urkilla verbunden sind.
Das Ministerium für Industrie, Energiewende und Nachhaltigkeit (Departamento de Industria, Transición Energética y Sostenibilidad) hat am Freitag per Beschluss die Anträge auf vorherige Verwaltungsgenehmigung für 19 von Solaria im Baskenland vorangetriebene Photovoltaikkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 970,485 Megawatt abgelehnt. Betroffen sind die Projekte Solaria Zierbena Solar 1, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 17, 18, 21, 22, 23, 24, 25 und 29 sowie deren Übertragungs-infrastruktur in Álava und die gemeinsam von Álava und Bizkaia genutzte Übertragungsinfrastruktur; die entsprechenden Akten wurden archiviert.
Wie aus dem Amtsblatt des Baskenlandes (BOPV) hervorgeht, basiert die Ablehnung auf zwei verfahrenstechnischen Gründen. Zum einen seien die von Red Eléctrica mitgeteilten Netzanschluss- und Verbindungsgenehmigungen automatisch erloschen, weshalb der Antrag auf vorherige Verwaltungsgenehmigung gesetzlich abzulehnen und die Akte zu archivieren sei. Zum anderen habe der Entwickler keine günstige Umweltverträglichkeitserklärung innerhalb der im Königlichen Dekret 23/2020 festgelegten Frist erlangt, was ebenfalls zum Erlöschen der Netzanschluss- und Verbindungsgenehmigungen führe und die Einziehung entsprechender wirtschaftlicher Sicherheiten erforderlich mache.
Solaria hat diese Woche eine günstige Umweltverträglichkeitserklärung für sein 600-Megawatt-Agrovoltaikprojekt in Spinazzola, Italien, erhalten. Das Unternehmen hat von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein Darlehen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro erhalten, um in Spanien, Italien und Portugal 5,6 Gigawatt Solarenergie zu installieren, mit der Planung von rund 120 Photovoltaikkraftwerken.










