Mexikos Pemex-Erkundungsbohrung verbrennt von März bis Juli 2026 rund 300 Millionen Kubikmeter Gas
2026-08-01 16:51
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Am Erkundungsbohrloch Krem-1, das von der mexikanischen Erdölgesellschaft (Pemex) betrieben wird, brach Anfang März in der Nähe von Las Choapas im Bundesstaat Veracruz ein Feuer aus. Das Unternehmen kontrolliert den Brand seither kontinuierlich und treibt die endgültige Versiegelung des Bohrlochs voran.

Die Bewohner der ländlichen Region in Veracruz sind zutiefst besorgt über die möglichen gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen des anhaltenden Brandes. Diese Woche zeigten Aufnahmen, die ein Journalist mit einer Drohne vor Ort aufgenommen hatte, verkohltes Land rund um das Bohrloch, Bäume mit abgefallenen Blättern und auf dem Boden verstreute Tierknochen.

Der in der Nähe wohnende Marco Palma, seine Mutter Reina Torres sowie Nachbarn äußerten, dass sie um ihre Gesundheit sowie um Schäden an Vieh und Umwelt besorgt seien. Seit dem Vorfall seien Vögel und Schmetterlinge in der Region deutlich seltener geworden.

Bei den morgendlichen Pressekonferenzen von Präsidentin Claudia Sheinbaum stellten Journalisten wiederholt Fragen zu diesem Vorfall und forderten Pemex und die Gesundheitsbehörden auf, über die neuesten Entwicklungen zu informieren und auf die Forderungen der Anwohner einzugehen.

Pemex reagierte nicht auf weitere Bitten um Stellungnahme, informierte jedoch in mehreren Erklärungen über Kontrollmaßnahmen, Umweltüberwachung und Maßnahmen zur Unterstützung der Gemeinden und gab an, dass die gemessenen Schadstoffkonzentrationen innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte blieben.

Mikhail Zhizhin, Forscher der Earth Observation Group an der Colorado School of Mines, berechnete mithilfe des VIIRS-Nightfire-Satellitensystems, dass das Bohrloch zwischen März 2026 und Juli 2026 rund 300 Millionen Kubikmeter Erdgas verbrannt hat. Nach Berechnungen auf Grundlage von Daten des mexikanischen Energieministeriums entspricht diese Menge fast der Hälfte des gesamten Erdgasverbrauchs mexikanischer Haushalte im gleichen Zeitraum.

Pemex gab an, bisher keine mit dem Vorfall in Verbindung stehenden Vergiftungsfälle festgestellt zu haben, doch ein Unternehmensvertreter räumte ein, dass bereits Dutzende Tiere verendet seien.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com