de.wedoany.com-Bericht: Capstone Copper verzeichnete im zweiten Quartal 2026 ein adjustiertes EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) von 354 Millionen US-Dollar und stellte damit einen Unternehmensrekord auf, maßgeblich begünstigt durch die starke Performance seiner in Chile betriebenen Vermögenswerte. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum im Jahresvergleich um 36 %, wobei die beiden Geschäftsbereiche Mantoverde und Mantos Blancos hierfür die Hauptstütze bildeten und das Portfolio an Wachstumsprojekten kontinuierlich vorangetrieben wurde.

Der Kernfokus des Quartals lag auf dem in der Region Atacama gelegenen Projekt Mantoverde, dessen Kupfersulfidproduktion mit 18.190 Tonnen einen Rekordwert erreichte. Die Aufbereitungsanlage verarbeitete durchschnittlich 36.264 Tonnen Erz pro Tag und übertraf damit die Auslegungskapazität um 13 %; im Juni wurde mit 40.378 Tonnen pro Tag sogar ein historischer Tageshöchstwert erzielt. Die metallurgische Ausbeute stieg auf 90,2 %.
Mantos Blancos produzierte im Quartal 12.482 Tonnen Kupfer. Aufgrund sinkender Erzgehalte und geringerer Sulfidausbeuten ging die Gesamtproduktion zurück, doch die Kathodenkupferproduktion stieg um 56 %, bedingt durch höhere Verarbeitungsmengen und gestiegene Laugungserzgehalte.
Neben den Ergebnissen der laufenden Periode schreiten auch die Expansionsprojekte von Capstone Copper in Chile voran. Das MV-Optimized-Projekt, also der Ausbau der Aufbereitungsanlage Mantoverde, soll im dritten Quartal dieses Jahres anlaufen und zielt darauf ab, die tägliche Verarbeitungskapazität von 32.000 auf 45.000 Tonnen zu erhöhen, was jährlich rund 20.000 Tonnen Kupfer und 6.000 Unzen Gold zusätzlich einbringen und die Minenlebensdauer von 19 auf 25 Jahre verlängern soll.
Das Unternehmen hat zudem das Projekt Mantoverde Pyrite Augmentation genehmigt. Nach dessen Umsetzung kann der Schwefelsäureverbrauch um rund 20 % reduziert und die jährliche Kathodenkupferproduktion um etwa 3.500 Tonnen gesteigert werden; zugleich gilt es als erster Schritt zur künftigen Entwicklung einer Kobaltproduktion im Bergbaubezirk Mantoverde-Santo Domingo.
Das ebenfalls in der Region Atacama gelegene Projekt Santo Domingo befindet sich derzeit in der Phase der detaillierten technischen Planung, der Optimierung der Infrastruktur sowie der Explorationsarbeiten; die Bohrmeter haben bereits 28.500 Meter überschritten, und die endgültige Investitionsentscheidung ist weiterhin für das vierte Quartal 2026 geplant.
Das Projekt Mantos Blancos Phase II hat das System der Umweltverträglichkeitsprüfung erreicht. Der Plan sieht vor, die Kapazität der Aufbereitungsanlage zu erweitern und durch das Recycling historischer Materialien die Kathodenkupferproduktion zu steigern; die Expansion soll zwischen 2030 und 2031 anlaufen.
Angesichts dieser Fortschritte bekräftigt Capstone Copper seine Wachstumsstrategie in Chile, die darin besteht, eine starke operative Leistung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die verschiedenen Expansionsprojekte stetig voranzutreiben.









