Studie: Kritische Mineralien könnten Brasiliens BIP bis 2050 um 192,1 Milliarden Real steigern
2026-08-05 11:53
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de.wedoany.com-Bericht: Eine Studie der Amerikanischen Handelskammer in Brasilien (Amcham Brasil) zeigt, dass eine Ausweitung der Investitionen in die Wertschöpfungsketten kritischer Mineralien und Seltener Erden das brasilianische Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2050 um insgesamt 192,1 Milliarden Real steigern und 750.000 Arbeitsplätze schaffen könnte.

Die Studie vergleicht zwei Szenarien für die Entwicklung der Wertschöpfungsketten. Das erste Szenario basiert überwiegend auf inländischem Kapital und exportiert Mineralien mit geringer Wertschöpfung; die kumulative Wirkung auf das BIP beträgt 128,7 Milliarden Real und könnte 304.000 Arbeitsplätze schaffen. Das zweite Szenario berücksichtigt mehr ausländische Beteiligung und eine Ausweitung der lokalen Verarbeitung in Brasilien; die BIP-Wirkung steigt auf 192,1 Milliarden Real und schafft 750.000 Arbeitsplätze.

Die Differenz zwischen den beiden Szenarien bedeutet ein zusätzliches BIP-Wachstum von 63,4 Milliarden Real, einen Anstieg der Haushaltsausgaben um 32,3 Milliarden Real, zusätzliche Investitionen von 16,1 Milliarden Real sowie 446.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Die Studie umfasst Kobalt, Kupfer, Graphit, Lithium, Nickel und Seltenerdelemente – Mineralien, die in Batterien, Elektrofahrzeugen, Windturbinen und elektronischen Geräten verwendet werden.

Die größten wirtschaftlichen Auswirkungen werden voraussichtlich in den Produktionsstaaten wie Pará, Bahia, Goiás, Piauí und Minas Gerais zu verzeichnen sein, während eine verstärkte inländische Verarbeitung Industriezentren wie Santa Catarina, São Paulo, Paraná und Minas Gerais begünstigen dürfte. Die Untersuchung wurde von Forschern der Bundesuniversität Minas Gerais (UFMG) und der Bundesuniversität Juiz de Fora (UFJF) erstellt und von der U.S. Chamber of Commerce sowie Branchenunternehmen unterstützt.

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