de.wedoany.com-Bericht: Die portugiesische Regierung hat am Dienstag dieser Woche die Überarbeitung des Küstenstreifenplans von Ovar bis Marinha Grande (POC-OMG) genehmigt und damit eines der zentralen Instrumente für das Management der portugiesischen Küste aktualisiert.

Das Ministerium für Umwelt und Energie (Ministério do Ambiente e Energia) erklärte, dass diese Überarbeitung „die Klassifizierung und Abgrenzung der Strände an die aktuelle Realität anpasst" und den Schutz von Menschen und Eigentum, den Schutz der Küstenökosysteme sowie die Aufwertung der öffentlichen Nutzung der rund 140 Kilometer langen Küste verstärkt.
Die Überarbeitung wurde von der Portugiesischen Umweltagentur (Agência Portuguesa do Ambiente) erstellt, unter Beteiligung des Beratungsausschusses, und es fand eine öffentliche Diskussion statt.
Die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, betonte: „Die portugiesische Küste steht vor immer größeren Herausforderungen, daher müssen die Managementinstrumente dieser Realität folgen. Diese Aktualisierung ermöglicht es, das Risiko der Küstenerosion wirksamer zu bewältigen, die Sicherheit der Bewohner und Besucher dieser Gebiete zu erhöhen und eine nachhaltigere Bewirtschaftung unserer Strände zu gewährleisten, die Umweltschutz, öffentlichen Genuss und die Entwicklung der meeresbezogenen Wirtschaftstätigkeiten in Einklang bringt."
Zu den wichtigsten Neuerungen dieser Überarbeitung gehören die Schaffung neuer Strände und die Neuklassifizierung bestehender Strände. Im Rahmen dieses Prozesses wurden folgende Strände geschaffen oder neu klassifiziert: Praia da Velha dos Pescadores in Esmoriz, Praia de Cortegaça/Parque de Campismo, Praia de Santa Marinha, Praia do Furadouro Sul, Praia da Biarritz Ria, Praia da Barrinha de Mira, Praia da Murtinheira und Praia de Água de Madeiros. Darüber hinaus wurde der Praia do Urso in der Gemeinde Pombal in die vom Plan abgedeckten Strände aufgenommen, nachdem die Bedingungen für Sicherheit, Erreichbarkeit und Küstendynamik dieses Küstenabschnitts aktualisiert worden waren.
Die Überarbeitung zielt darauf ab, ein angemesseneres Management der natürlichen Entwicklung der Küstenlinie zu gewährleisten und gleichzeitig den Schutz von Menschen und Eigentum sowie den Umweltwert der Region zu stärken. Das Dekret aktualisiert außerdem die „Verordnung für die Bewirtschaftung von Badegewässern" und die „Interventionspläne für Strände", passt die Bewirtschaftungsregelungen an die Besonderheiten der verschiedenen Küstenabschnitte an und stärkt die Koordination zwischen Naturschutz, Sicherheit und meeresbezogenen Wirtschaftstätigkeiten.
Nach Angaben der Regierung legt der Beschluss fest, dass diese Änderungen ausschließlich die Verwaltungsvorschriften des Küstenstreifenplans betreffen und weder eine Aktualisierung der bestehenden Raumordnungspläne noch eine Einschränkung der Landnutzung, -inanspruchnahme oder -umgestaltung zur Folge haben.








