Am 3. Juni gab BASF die erfolgreiche Inbetriebnahme der Black Mass-Anlage in Schwarzheide bekannt. Diese hochmoderne Anlage stellt einen wichtigen Meilenstein für das Batterierecyclinggeschäft der BASF dar. Sie ist eine der größten kommerziellen Black Mass-Anlagen in Europa mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von bis zu 15.000 Tonnen ausrangierter Lithium-Ionen-Batterien und Produktionsabfällen. Das entspricht etwa 40.000 Elektrofahrzeugbatterien pro Jahr.

Batterierecycling ist ein Schlüsselfaktor für die zunehmende Unabhängigkeit von Primärrohstoffquellen und die Erfüllung der ehrgeizigen Anforderungen der Kreislaufwirtschaftspolitik. Die Herstellung von Schwarzpaste ist ein wichtiger Schritt im Batterierecyclingprozess und basiert auf der mechanischen Behandlung der Batterie. Schwarzpaste enthält eine große Menge wichtiger Metalle, die bei der Herstellung von positiven Aktivmaterialien (CAM) verwendet werden: Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan. Diese wertvollen Metalle können chemisch zurückgewonnen und zur Herstellung neuer CAM verwendet werden. Dies ermöglicht Kreislaufwirtschaft und reduziert den CO2-Fußabdruck im Vergleich zur ausschließlichen Verwendung von Primärrohstoffen.
Die Dienstleistungen der BASF in Europa decken alle Glieder der Wertschöpfungskette des Batterierecyclings ab, von der Sammlung, Entsorgung und Demontage gebrauchter Batterien und Produktionsabfälle bis hin zur Herstellung und Veredelung von Schwarzer Masse. Dabei greift die BASF neben ihren eigenen Produktionsanlagen für Schwarze Masse auch auf ein starkes und zuverlässiges Partnernetzwerk zurück.
Neben der neuen Black Mass-Produktionsanlage betreibt BASF in Schwarzheide auch Europas erste vollautomatische CAM-Produktionsanlage, eine Prototyp-Metallraffinerie für das Batterierecycling und eine der größten Black Mass-Lageranlagen in Europa.









