de.wedoany.com-Bericht: Am 10. August gab die russische Magnitogorsker Eisen- und Stahlwerke (MMK) bekannt, dass der Hochofen Nr. 7 nach einer Generalüberholung wieder in Betrieb genommen wurde und inzwischen die Arbeitsparameter erreicht hat. Die Überholung dauerte etwa ein Jahr, die Gesamtinvestition betrug 4,8 Milliarden Rubel. Nach dem Umbau stieg die Jahreskapazität des Hochofens von 1 Million Tonnen Roheisen auf 1,1 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 10 %; der Koksverbrauch pro Tonne Roheisen sank um 16 Kilogramm.

Der Schwerpunkt dieser Umbaumaßnahme lag auf der Erneuerung des Winderhitzersystems des Hochofens. Vor Projektbeginn hatte MMK bereits zwei neue Winderhitzer errichtet; während der Überholung schloss das Unternehmen den Bau des Winderhitzers Nr. 24 mit oberer Verbrennung ohne Schacht ab, wodurch die Heißwindtemperatur auf 1250 Grad Celsius erhöht wurde. Zudem wurde das Sintertransport-System angepasst, um es an den kalten Sinter aus der Sinteranlage Nr. 5 anzupassen.
Auch der Hochofen selbst und die Nebenanlagen wurden systematisch erneuert, darunter die Reparatur des Fundaments, der Austausch der Kühlrohre im Bodenbereich und der Eisenaufnahme-Teile, die Installation neuer Ofenschalen, Kühleinrichtungen und Gichtschutzvorrichtungen. Gebläseventile, Absperrventile der Winderhitzer, Kübelwinden sowie Stromversorgungs- und Automatisierungssteuerungssysteme wurden ebenfalls modernisiert. In der Bauphase erreichte die Zahl der gleichzeitig eingesetzten Arbeitskräfte pro Schicht bis zu 1000 Personen.
Die letzte Generalüberholung gleicher Stufe am Hochofen Nr. 7 hatte MMK im Jahr 2002 durchgeführt. Im Rahmen dieses Projekts wurden der Hochofen selbst, das Heißwindsystem, die Materialtransportsysteme und die Automatisierungssteuerungseinrichtungen umfassend erneuert. Nach der Wiederinbetriebnahme übernimmt die Anlage die festgelegten Produktionsaufgaben der Roheisenabteilung.





















