de.wedoany.com-Bericht: Die Hafenbehörde von Santos (APS, Autoridade Portuária de Santos) hat die Fristen der einzelnen Phasen der Ausschreibung für die entgeltliche Nutzungsüberlassung des Itatinga-Komplexes um eine Woche verschoben. Das Projekt umfasst ein Wasserkraftwerk und ein historisches Dorf in Bertioga im Bundesstaat São Paulo. Die Anpassung des Ausschreibungszeitplans betrifft mehrere Phasen, darunter den Empfang der Qualifikationsunterlagen, die Bekanntgabe der Entscheidung sowie die öffentliche Vergabesitzung.

Nach dem angepassten Zeitplan wurde die Frist für den Empfang der Qualifikationsunterlagen, technischen Angebote und Preisangebote vom 11. August auf den 18. August verschoben; die Bekanntgabe der Entscheidung über die Nichtannahme von Unterlagen wurde vom 14. August auf den 21. August verlegt; die öffentliche Vergabesitzung wurde entsprechend auf den 24. August verschoben, ursprünglich war der 17. August vorgesehen.
Das Projekt sieht vor, die installierte Leistung des Wasserkraftwerks Itatinga von 15 Megawatt (MW) auf 18 MW zu erweitern, eine etwa 30 Kilometer lange Übertragungsleitung zu modernisieren, 61 Wohnhäuser und Gemeinschaftseinrichtungen im Dorf Itatinga zu sanieren und die touristischen Ressourcen der Region zu erschließen. Darüber hinaus verlangen die Ausschreibungsunterlagen die Untersuchung von Möglichkeiten zur Kombination des Komplexes mit der Produktion von grünem Wasserstoff.
Gemäß den Ausschreibungsbedingungen muss der künftige Konzessionär einen Teil des erzeugten Stroms vorrangig und kostenlos für den internen Gebrauch der APS bereitstellen; der überschüssige Strom kann kommerziell vermarktet werden. Die Vertragslaufzeit beträgt 20 Jahre und kann verlängert werden; die Investitionen für die Modernisierung der zivilen, hydraulischen und elektromechanischen Strukturen werden auf etwa 200 Millionen Real geschätzt. Der Konzessionär muss der APS jährlich mindestens 3 % des gesamten jährlichen Bruttoumsatzes zahlen.





















