de.wedoany.com-Bericht: Die Autonome Regierung von Bougainville in Papua-Neuguinea hat die Panguna-Kupfer-Goldmine für die Phase der Wiederanlaufvorbereitung und Machbarkeitsstudie freigegeben. Gemäß der von der Regierung ausgestellten Startbescheinigung für Vorbereitungsarbeiten und Machbarkeitsstudie LSML-01 kann die Bougainville Mining Limited über ihren genehmigten Entwicklungspartner, die Lloyds Panguna Metals & Energy, ein Unternehmen der indischen Lloyds Metals and Energy, die für die Neuentwicklung der Mine erforderlichen Vorarbeiten durchführen.

Die genehmigten Arbeiten umfassen technische, ingenieurtechnische, ökologische, soziale und wirtschaftliche Bewertungen, deren Ergebnisse zur Begründung künftiger Entwicklungsoptionen für die Panguna-Mine dienen. Die ausgestellte Bescheinigung erlaubt ausschließlich die Aufnahme von Vorbereitungsarbeiten und Machbarkeitsstudien, nicht jedoch den Minenbau und die kommerzielle Produktion; für die anschließende Bau- und Abbauphase sind weiterhin separate gesetzliche Genehmigungen sowie eine neue Startbescheinigung erforderlich.
Die Panguna-Mine liegt auf der Insel Bougainville und wurde zuvor von der von Rio Tinto kontrollierten Bougainville Copper Limited betrieben. Die Mine zählte einst zu den bedeutendsten Kupferminen der Welt und trug etwa 44 % der Exporteinnahmen Papua-Neuguineas bei. Aufgrund des Bougainville-Konflikts wurde die Mine 1989 geschlossen und ist seit nunmehr fast 40 Jahren außer Betrieb.
Das Projekt wurde im Jahr 2026 beschleunigt vorangetrieben. Die Regierung von Bougainville genehmigte im Juni die Erteilung einer 25-jährigen Großbergbaupacht LSML-01 an die Bougainville Mining Limited und verabschiedete eine Änderung des Bergbaugesetzes, um einen speziellen Genehmigungsweg für die Neuentwicklung der Panguna-Mine zu schaffen. Mit der Ausstellung dieser Startbescheinigung geht das Projekt von der Phase der Bergbaurechte und institutionellen Regelungen in die Phase der Standortvorbereitung und Machbarkeitsstudie über.
Die Regierung von Bougainville hält 72,9 % der Anteile an der Bougainville Copper Limited. Zuvor hatte die Regierung einen von der Bougainville Copper Limited und der CMOC Group vorgeschlagenen Kooperationsplan für das Panguna-Projekt abgelehnt und anschließend Lloyds Metals and Energy als bevorzugten Entwicklungspartner ausgewählt, der das Projekt mit technischer, finanzieller und machbarkeitsstudienbezogener Unterstützung versorgt.
Für die Neuentwicklung der Panguna-Mine sind weiterhin Arbeiten wie Landzugang, Identifizierung von Landrechten, soziale Kartierung, Umweltstudien, geologische Erkundung, ingenieurtechnische Studien sowie Gemeindedialog erforderlich. Ob die Mine in die eigentliche Bauphase eintreten kann, hängt von den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie, den nachfolgenden behördlichen Genehmigungen sowie den Beteiligungsvereinbarungen mit Landbesitzern und lokalen Gemeinden ab.





















