de.wedoany.com-Bericht: Am 12. August gab der Projektentwickler des Europa-Atlantik-Logistikparks in Grândola, Portugal, bekannt, dass das Projekt Anfang August eine bedingte Umweltverträglichkeitserklärung erhalten habe. Der Bau der Infrastruktur soll nach Erteilung der Folgegenehmigungen im Jahr 2027 beginnen.

Das Projekt wird von Qantara Capital vorangetrieben. Die geplanten Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 468 Millionen Euro, wobei die Anfangsinvestitionen für die öffentliche Infrastruktur des Parks rund 40 Millionen Euro betragen. Die Infrastrukturarbeiten sind in Phasen geplant, mit einer Bauzeit von maximal zwei Jahren. Die erste Phase umfasst die öffentlichen Einrichtungen des Parks sowie die ersten beiden großen Grundstücke.
Der Logistikpark liegt in Grândola im Distrikt Setúbal, Portugal, erstreckt sich über rund 130 Hektar und verfügt über eine geplante Baufläche von 635.000 Quadratmetern. Insgesamt sind sieben große Grundstücke vorgesehen. Es wird ein bedarfsorientiertes Baukonzept angewendet, um für ansiedelnde Unternehmen Logistik-, Lager-, Industrie-, Montage- und Vertriebseinrichtungen zu errichten.
Das Projekt sieht außerdem den Bau eines Schienengüterterminals und einer Containerumschlagsfläche von 23.000 Quadratmetern vor, die an die südliche Eisenbahnhauptstrecke Portugals angebunden wird. Die Schieneninfrastruktur ist für die zweite Phase geplant. Der Park liegt etwa 50 Kilometer vom Hafen Sines entfernt und ist an die IC1-Straße sowie die Autobahn A2 angebunden.
Die Umweltverträglichkeitserklärung untersagt die Errichtung neuer Wasserentnahmeanlagen im Park und verlangt, dass Regen- und Abwasser an den im Projekt festgelegten Stellen eingeleitet werden. Für die detaillierte Planung des Projekts müssen noch Verfahren wie die Übergabe öffentlicher Flächen an die Gemeindeverwaltung von Grândola abgeschlossen werden. Bislang wurden noch keine formellen Vereinbarungen mit potenziellen ansiedelnden Unternehmen unterzeichnet.





















