ABB erhält Auftrag zur Modernisierung des norwegischen Wasserkraftwerksverbunds Vikfalli – Drei Kraftwerke erzeugen jährlich 830 GWh

2026-08-19 15:03
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de.wedoany.com-Bericht: Dimension Net, 18. August – ABB wurde vom norwegischen Erneuerbare-Energien-Entwickler Statkraft AS ausgewählt, den Wasserkraftwerksverbund Vikfalli in der Gemeinde Vik, 170 Kilometer nordöstlich von Bergen an der norwegischen Westküste, zu modernisieren. Der Auftrag wurde im zweiten Quartal 2026 gebucht; finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

Das Vikfalli-Projekt umfasst drei Kraftwerke – Målset (24 MW), Refsdal (92 MW) und Hove (68 MW) – mit insgesamt fünf Generatoren und einer jährlichen Gesamterzeugung von 830 GWh, was den Strombedarf von rund 53.000 norwegischen Haushalten decken kann.

Der Arbeitsumfang von ABB umfasst die Installation des verteilten Steuerungssystems und der Überwachungsplattform ABB Ability™ System 800xA®, das mit den bestehenden Drittanbieter-Turbinensystemen integriert wird und eine einheitliche Betriebsumgebung für die drei Kraftwerke bietet. Der Vertrag umfasst außerdem die Bereitstellung von UNITROL® 8000-Erregersystemen für alle fünf Generatoren, fortschrittliche Cybersicherheitslösungen, Hoch- und Niederspannungs-Elektrosysteme, Schwingungsüberwachung und -schutz, digitale Lösungen sowie die Lieferung und Installation von Kabeln. Die Integration moderner Erreger- und Schutzsysteme hilft den Generatoren, die sich ständig weiterentwickelnden Netzanschlussanforderungen zu erfüllen.

Inge Hass, Kraftwerksleiter der Region Sogn bei Statkraft, erklärte: „Die Vikfalli-Modernisierung ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der norwegischen Infrastruktur für erneuerbare Energien. Wir haben bereits in einem frühen Stadium eng mit ABB zusammengearbeitet, um eine optimierte Lösung sicherzustellen.“

Was die Arbeiten vor Ort betrifft, ist der Baubeginn im Kraftwerk Målset für 2028 geplant, gefolgt von den Kraftwerken Refsdal und Hove im Jahr 2029. Wasserkraft machte im Juni 2026 fast 90 % der gesamten Stromerzeugung Norwegens aus.

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