Bericht prognostiziert Indiens Halbleitermarkt bis 2031 auf 155 Milliarden US-Dollar, globaler Verbrauchsanteil steigt auf 9 %

2026-08-24 15:01
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de.wedoany.com-Bericht: Kotak Mahindra Mutual Fund veröffentlichte am 24. August einen Bericht, wonach der indische Halbleitermarkt bis 2031 voraussichtlich 155 Milliarden US-Dollar erreichen wird, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 20 %. Dann wird Indiens Anteil am globalen Halbleiterverbrauch von derzeit etwa 6 % auf etwa 9 % steigen.

Der Bericht weist darauf hin, dass die Chancen auf dem indischen Halbleitermarkt gemeinsam durch die inländische Nachfrage, das wachsende Chipdesign-Ökosystem, staatliche Unterstützung sowie den Aufstieg von Fertigungs- und Verpackungskapazitäten vorangetrieben werden. Derzeit wird der indische Halbleitermarkt auf etwa 62 Milliarden US-Dollar (2026) geschätzt, was etwa 6 % des globalen Halbleiterverbrauchs entspricht.

Chipdesign-Bereich bereits etabliert, Fertigungskapazitäten noch in den Anfängen

Der Bericht zeigt, dass das indische Chipdesign-Ökosystem bereits bemerkenswerte Vorteile aufweist. Das Land verfügt über etwa300.000 Chipdesign-Ingenieure, was etwa20 % der globalen Chipdesign-Belegschaft entspricht und damit nur hinter den USA liegt. Der Bericht bewertet Indiens aktuelle Chipdesign-Fähigkeiten als „stark" und setzt das Ziel für 2030 auf „führend".

Im Bereich der Wafer-Fertigung ist Indien jedoch derzeit noch „leer", mit dem Ziel, bis 2030 den Maßstab der „Pilotproduktion" zu erreichen. Im Bereich OSAT/ATMP (Outsourced Semiconductor Assembly and Test) befindet sich das Land derzeit in der „aufstrebenden" Phase, mit dem Ziel, bis 2030 eine „Skalierung" zu erreichen.

Mehrere laufende Projekte fördern den Ökosystemaufbau

Der Bericht weist darauf hin, dass die 28-nm-Waferfabrik von Tata-PSMC in Dholera sowie Projekte mit Beteiligung von Micron, Tata, Kaynes und CG Semi voraussichtlich das indische Halbleiterfertigungs- und Verpackungsökosystem stärken werden.

Indien ist im Bereich der Halbleiterverpackung und -prüfung kostenwettbewerbsfähig. Der Bericht schätzt, dass die OSAT-Kosten in Indien um20 % bis 30 % niedriger sind als in vergleichbaren Regionen. Zu den Wettbewerbsvorteilen zählen Kosten und Skaleneffekte, ein großer Talentpool sowie eine staatlicheKapitalausgabenunterstützung von 50 %.

Der Bericht prognostiziert außerdem einen deutlichen Ausbau der indischen OSAT/ATMP-Kapazitäten, wobei die Zielkapazität von15 Millionen Chips pro Tag im Jahr 2026 auf48 Millionen Chips pro Tag im Jahr 2028 steigen soll, einschließlich Projekten wie CG Semi, Kaynes Semicon, Tata OSAT und dem Joint Venture von HCL Group und Foxconn.

Der Bericht betrachtet 5G, Elektrofahrzeuge, Verteidigung und KI-Rechenzentren als zentrale Nachfragetreiber. Zu den begleitenden Maßnahmen der indischen Regierung zur Förderung dieses Wandels gehören das Chip-to-Startup-Programm (C2S), Design-Linked Incentives (DLI), Global Capability Centers (GCC) und weitere.

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