Speicherchipkosten steigen rasant: NVIDIA informiert Kunden über Preiserhöhungen von über 15 % für KI-Server ab nächstem Jahr

2026-08-24 15:05
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de.wedoany.com-Bericht: Am 22. August hat NVIDIA aufgrund der stark gestiegenen Speicherchipkosten mehrere seiner größten Kunden, darunter Microsoft, Google und Oracle, darüber informiert, dass die Preise für Server mit seinen KI-Chips allgemein steigen werden, in den meisten Fällen um mehr als 15 %. Die Preiserhöhung tritt offiziell für Systeme in Kraft, die Anfang nächsten Jahres ausgeliefert werden. Betroffen sind Modelle, die mit den Flaggschiff-Chips Vera Rubin und Grace Blackwell ausgestattet sind.

Der direkte Grund für die Preiserhöhung ist die anhaltend angespannte Versorgung mit High-Bandwidth-Speicher (HBM) und Server-DRAM, was die Herstellungskosten für KI-Server in die Höhe treibt. NVIDIA hatte bereits Anfang 2026 die Preise für Server-Chips wie H200 und B200 um bis zu 15 % angehoben. Die erneute Preisanpassung spiegelt den anhaltenden Druck durch steigende Speicherchipkosten wider.

Als absolut dominierender Akteur auf dem globalen KI-Chipmarkt kann NVIDIA weder die Preise stabil halten noch die kontinuierlich steigenden Kosten selbst absorbieren. Diese Situation verdeutlicht, dass Speicherchip-Hersteller – Samsung Electronics, SK Hynix und Micron Technology – angesichts der boomenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur eine erhebliche Verhandlungsmacht erlangt haben. Laut einem Bericht der koreanischen Medien Business Korea verzeichnen Samsung Electronics und SK Hynix eine starke Nachfrage und ein knappes Angebot bei HBM und Server-DRAM, was dazu beiträgt, hohe Speicherpreise und Gewinne aufrechtzuerhalten.

Marktanalysten gehen davon aus, dass diese Preiserhöhung zusätzlichen Druck auf die Baupläne für KI-Rechenzentren ausüben könnte. Nach Bekanntwerden der Nachricht fielen die Nasdaq-100-Futures am Montagmorgen um 0,2 %, da die Sorgen über unkontrollierbare Kosten für KI-Infrastruktur zunahmen.

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