Nationale Energiebehörde: Stromhandelsmenge auf dem nationalen Strommarkt von Januar bis Juli stieg um 23,4 % im Jahresvergleich

2026-08-27 13:55
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de.wedoany.com-Bericht: Die Nationale Energiebehörde veröffentlichte die neuesten Betriebsdaten des Strommarktes, die zeigen, dass die marktorientierte Reform des Stromsektors in China kontinuierlich voranschreitet und der Umfang des Stromhandels stetig wächst.

Den auf dem offiziellen WeChat-Konto der Nationalen Energiebehörde veröffentlichten Informationen zufolge belief sich die von den landesweiten Stromhandelsinstitutionen im Juli 2026 abgewickelte Stromhandelsmenge auf 740,4 Milliarden Kilowattstunden, ein Anstieg von 18,5 % im Jahresvergleich, wobei die Begeisterung der Marktteilnehmer für den Handel weiter zunimmt. Diese Daten zeigen, dass mit der zunehmenden Vertiefung des Aufbaus des Strommarktsystems immer mehr Stromerzeugungs- und Stromverbrauchsunternehmen ihren Stromkauf und -verkauf über Marktmechanismen abwickeln, und die Art der Stromressourcenallokation sich allmählich in Richtung Marktorientierung wandelt.

Aus geografischer Sicht erreichte die innerprovinzielle Handelsstrommenge im Juli 549,1 Milliarden Kilowattstunden, ein Anstieg von 19,0 % im Jahresvergleich, was eine starke Wachstumsdynamik zeigt; die überprovinzielle und überregionale Handelsstrommenge belief sich auf 191,3 Milliarden Kilowattstunden, ein Anstieg von 17,2 % im Jahresvergleich. Das Wachstum des innerprovinziellen Handels lag über dem des überprovinziellen und überregionalen Handels, was darauf hindeutet, dass die einzelnen Regionen bei der Verbesserung ihrer jeweiligen Provinzstrommärkte und der Förderung der Anbindung lokaler Stromerzeugung an lokale Lasten bemerkenswerte Fortschritte erzielt haben und die Fähigkeit zur Selbstbilanzierung von Stromangebot und -nachfrage innerhalb der Provinzen gestärkt wird.

Nach Handelsarten betrachtet belief sich die Strommenge aus mittel- und langfristigen Geschäften im Juli auf 678,6 Milliarden Kilowattstunden und behielt damit weiterhin ihre dominierende Stellung im Marktstrom; gleichzeitig erreichte die Spotmarkt-Strommenge 61,8 Milliarden Kilowattstunden. Als wichtiger Bestandteil des Strommarktsystems deutet die kontinuierliche Zunahme der Spotmarkt-Strommenge darauf hin, dass der marktbasierte Preisbildungsmechanismus zunehmend ausgereift ist: Stromerzeugungsunternehmen müssen ihre Gebotsstrategien durch Echtzeit-Interaktion optimieren, während auf der Verbrauchsseite die regulierende Wirkung von Preissignalen auf die Last stärker zum Ausdruck kommt.

Bemerkenswert ist, dass im Bereich des Grünstromhandels die gehandelte Grünstrommenge im Juli 27,7 Milliarden Kilowattstunden betrug, ein Anstieg von 2,7 % im Jahresvergleich; darüber hinaus belief sich die von Netzunternehmen im Rahmen der marktorientierten Stellvertreterbeschaffung eingekaufte Strommenge auf 87,2 Milliarden Kilowattstunden. Das stetige Wachstum des Grünstroms spiegelt die steigende Nachfrage von Unternehmen und Gesellschaft nach sauberer Energie wider und hat auch die Erweiterung der Marktkanäle für Stromerzeugungsunternehmen aus erneuerbaren Energien wirksam vorangetrieben.

In Bezug auf die kumulierten Daten belief sich die von den landesweiten Stromhandelsinstitutionen von Januar bis Juli 2026 kumulativ abgewickelte Handelsstrommenge auf 4.425,2 Milliarden Kilowattstunden, ein Anstieg von 23,4 % im Jahresvergleich, womit eine solide Grundlage für die Fortsetzung des hohen monatlichen Wachstums gelegt wurde. Davon erreichte die kumulierte innerprovinzielle Handelsstrommenge 3.462,6 Milliarden Kilowattstunden, ein Anstieg von 26,8 % im Jahresvergleich – die schnellste Wachstumsrate aller Kategorien –, während die überprovinzielle und überregionale Handelsstrommenge 962,6 Milliarden Kilowattstunden betrug, ein Anstieg von 12,5 % im Jahresvergleich.

Betrachtet man den Jahresverlauf, so steigt der Anteil des innerprovinziellen Handels an der kumulierten Gesamtmenge kontinuierlich an, und die Wachstumsrate liegt deutlich vorn. Dies zeigt, dass die einzelnen Provinzen den Aufbau relativ unabhängiger, effizient arbeitender lokaler Strommärkte beschleunigen und die Effizienz der innerprovinziellen Ressourcenallokation deutlich verbessert wurde. Gleichzeitig bleibt der Anteil des Spotmarkthandels an der kumulierten Strommenge zwar relativ gering, weist jedoch eine stabile Entwicklungsdynamik auf, und der Markt bewegt sich in Richtung einer stärker ausdifferenzierten und echtzeitbasierten Ausrichtung.

Insgesamt zeichnen diese Daten ein klares Bild der kontinuierlichen Ausweitung und strukturellen Optimierung des chinesischen Strommarktes; das Verhältnis von Stromangebot und -nachfrage erreicht auf marktwirtschaftlicher Grundlage ein immer effizienteres dynamisches Gleichgewicht. In einem nächsten Schritt werden – mit der weiteren Verbesserung der Anteile verschiedener Handelsarten und der Ausweitung der Spotmarkt-Abdeckung – die Strommärkte eine noch wichtigere Rolle bei der Förderung der Integration erneuerbarer Energien und der Vervollkommnung des Preisbildungsmechanismus spielen und damit eine solide institutionelle Stütze für die Energiewende bieten.

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