INEOS beginnt in Frankreich mit der Produktion von Kunststoffen aus recycelten Materialien
2025-06-13 16:42
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Wedoany.com berichtet: Am 13. Juni erhielt INEOS Olefins & Polymers mit Hauptsitz im südfranzösischen La Vera die erste Charge Pyrolyseöl, einen Rohstoff aus recycelten Kunststoffabfällen, in seinem Werk 50 Kilometer westlich von Marseille. Diese Rohstoffe werden zur Herstellung von recycelten Polymeren verwendet. So können Kunden die EU-Vorschriften erfüllen, die bis 2030 einen Recyclinganteil von mindestens 10 % in Lebensmittelkontakt-, medizinischen und empfindlichen Kunststoffverpackungen vorschreiben. Das Werk in La Vera, das seit April 2024 vollständig zu INEOS gehört, ist einer der größten Petrochemiekomplexe Europas.

Das Pyrolyseöl wird in Europa aus gebrauchten Kunststoffverpackungen hergestellt, die nicht für das mechanische Recycling geeignet sind, und zwar in einem fortschrittlichen Recyclingverfahren. Im Lavella-Cracker wird das Pyrolyseöl zu recyceltem Ethylen und Propylen verarbeitet, die dann in den INEOS-Polymerwerken in Lavella und Salalbe (Frankreich) sowie Rosignano (Italien) in hochwertiges recyceltes Polyethylen und Polypropylen umgewandelt werden. Diese Polymere erfüllen strenge EU-Normen für Anwendungen wie Deckel, Verschlüsse, Milchflaschen und Wasserleitungen.

Um diese Produktion zu ermöglichen, wurden Teile des Lavera-Crackers so umgebaut, dass neben konventionellen Rohstoffen auch erneuerbares Naphtha aus Quellen wie Biomasse, organischen Abfällen oder Recyclingmaterialien verarbeitet werden kann. Die Nachhaltigkeit dieser Produkte wurde durch das International Sustainability and Carbon Certification (ISCC PLUS)-Programm bestätigt, das durch das Massenbilanzprinzip eine genaue Rückverfolgung erneuerbarer Rohstoffe gewährleistet.

Fortschrittliche Recyclingtechnologien ermöglichen die sichere Verwendung von Recyclingmaterialien in Verpackungen und unterstützen die Ziele der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) für 2030 und 2040. Diese Technologie kann das Endprodukt mehrfach recyceln, die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen reduzieren und die Deponierung oder Verbrennung von Kunststoffabfällen verhindern. Dies fördert die Kreislaufwirtschaft.

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