BritENERGY übernimmt Öl- und Gasquellen im Perm-Becken in den USA für 50 Millionen US-Dollar

2026-08-30 13:04
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de.wedoany.com-Bericht: Das britische Energieunternehmen BritENERGY Group hat den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an 13 Öl- und Gasquellen auf einer Fläche von 3.000 Acres im Perm-Becken im US-Bundesstaat New Mexico angekündigt und baut damit sein Upstream-Geschäft in den USA weiter aus. Das Unternehmen übte zugleich Kritik an den Investitionsbedingungen im eigenen Land.

Die erworbenen Vermögenswerte befinden sich in der Nähe von Hobbs im Lea County und umfassen fünf Förderquellen, darunter zwei neue Horizontalbohrungen. BritENERGY verfolgt das Ziel, bis 2032 aus diesem Block insgesamt 5 Millionen Barrel (5 MMbbl) Öl zu fördern; das Projekt soll voraussichtlich einen Gewinn von rund 200 Millionen US-Dollar einbringen.

Die Gesamtinvestition für die genannten Quellen und die zugehörigen Förderanlagen beläuft sich auf rund 50 Millionen US-Dollar. BritENERGY plant darüber hinaus den Bau einer Solaranlage mit einer installierten Leistung von 300 Megawatt an diesem Standort.

Die Investition erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Kritik britischer Öl- und Gasunternehmen an der Energiepolitik des Landes. BP kündigte kürzlich Pläne an, sein langjähriges Upstream-Geschäft in der britischen Nordsee zu verkaufen; der Vorstandsvorsitzende von Hunting, Jim Johnson, bezeichnete Großbritannien als „nicht investierbar“.

„Großbritannien verfügt über enorme Vorteile bei Ingenieurskunst und Kapitalzugang, doch die Feindseligkeit des Landes gegenüber Investitionen nimmt so stark zu, dass es sich schneller in Richtung ‚Energie-Null‘ bewegt als in Richtung ‚Netto-Null‘“, erklärte Garry Mahoney, Vorstandsvorsitzender von BritENERGY.

Mahoney stellte die Investitionsbedingungen in Großbritannien den Chancen in den USA und Marokko gegenüber, wo BritENERGY derzeit Verhandlungen über eine Gasfördervereinbarung führt. „Für Energieunternehmen sind die USA und Marokko offene Geschäftsmöglichkeiten“, so Mahoney. Er sieht in der Energiepolitik beider Länder ein attraktiveres Umfeld für Investitionen und kritisierte zugleich, dass die britische Politik keine erschwingliche und sichere heimische Energie bereitstelle.

Die Investition von BritENERGY in New Mexico ist der jüngste Schritt zur Verlagerung des Geschäfts über Großbritannien hinaus und verschafft dem Unternehmen einen Fuß in einer der produktivsten Ölförderregionen der Welt. Das erworbene US-Geschäft wurde bereits von Deloitte geprüft; Brodies LLP berät BritENERGY bei der Transaktion.

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