AkzoNobel eröffnet 7,5 Millionen Euro teures Innovationslabor für Pulverlacke mit Fokus auf lösungsmittelfreie und niedertemperaturhärtende Technologien

2026-09-03 16:04
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de.wedoany.com-Bericht: Am 2. September hat AkzoNobel offiziell ein Innovationslabor für Pulverlacke am Standort Sassenheim in den Niederlanden eröffnet, das Investitionen in Höhe von 7,5 Millionen Euro umfasst und die Forschungskapazitäten des weltweit größten Forschungs- und Entwicklungszentrums des Unternehmens weiter stärkt. Die niederländische Ministerin für Klima und grünes Wachstum, Stientje van Veldhoven, nahm an der Eröffnungszeremonie teil und leitete diese.

Das Labor konzentriert sich hauptsächlich auf den Bereich Pulverlacke und zielt darauf ab, die Entwicklung nachhaltigerer, lösungsmittelfreier und energieeffizienter Beschichtungslösungen zu beschleunigen. Die Forschungsrichtungen umfassen Niedertemperaturhärtungstechnologien zur Reduzierung des Energieverbrauchs während der Anwendung, die Verbesserung von Beschichtungsauftragsverfahren und -eigenschaften sowie fortschrittliche Partikelanalysen.

Zu den Forschungszielen gehören die Steigerung der Produktionseffizienz der Kunden, die Verlängerung der Produktlebensdauer sowie die Reduzierung von Wartungs- und Materialverbrauch. Mit diesen Lösungen wird AkzoNobel seine Fähigkeit weiter stärken, die Kohlenstoffemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.

Frank Vergeer, Forschungs- und Entwicklungsdirektor für Pulverlacke bei AkzoNobel, erklärte: „Wir haben uns weltweit einen Ruf für Produktinnovation aufgebaut, und das neue Labor wird der Schlüssel sein, um sicherzustellen, dass wir weiterhin wirkungsvolle Innovationen erzielen. Diese Investition festigt unsere Führungsposition in der Pulverlacktechnologie und erweitert gleichzeitig die breiteren Innovationsfähigkeiten des Unternehmens in Bezug auf Beschichtungseigenschaften, Anwendungen und fortschrittliche Partikelanalysen.“

AkzoNobel hat die CO₂-Emissionen im eigenen Betrieb (Scope 1 und 2, Basisjahr 2018) bereits um 50 % reduziert und dieses Ziel vier Jahre früher als geplant erreicht. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 2.700 Forschungs- und Entwicklungsmitarbeiter in 70 Laboren weltweit und hat in den letzten fünf Jahren über 1,3 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert.

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