Wiwi Consult erhält 80-MW-Photovoltaikprojekt in Deutschland und richtet Fokus auf Wind-, Solar- und Speicherentwicklung aus
de.wedoany.com-Bericht: Am 10. September gab der deutsche Entwickler für erneuerbare Energien Wiwi Consult bekannt, dass er in der Photovoltaik-Ausschreibung der Bundesnetzagentur vom 1. Juli Zuschläge für drei Projekte mit einer Gesamtkapazität von 80 Megawatt erhalten hat. Dies ist der größte Zuschlag in einer einzelnen Runde seit der Gründung des Unternehmens vor 11 Jahren. Gleichzeitig passt das Unternehmen sein Modell für die Entwicklung nachfolgender Projekte an, integriert Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeichersysteme in eine einheitliche Planung und treibt den Bau unabhängiger Batteriespeicherprojekte voran.

Die am 18. August von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Ausschreibungsergebnisse zeigen, dass für diese Runde, die auf Freiflächen-Photovoltaik und Photovoltaikprojekte auf bestimmten Gebäudestrukturen ausgerichtet war, insgesamt 401 Gebote mit einer gemeldeten Kapazität von etwa 3170 Megawatt eingegangen sind, während das Ausschreibungsvolumen etwa 2135 Megawatt betrug. Letztlich erhielten 261 Gebote den Zuschlag mit insgesamt etwa 2135 Megawatt; der Zuschlagspreis lag bei 4,38—4,97 Eurocent/kWh, der gewichtete durchschnittliche Zuschlagspreis bei 4,79 Eurocent/kWh und damit unter dem der vorherigen Runde von 4,94 Eurocent/kWh. Alle drei von Wiwi Consult in dieser Runde eingereichten Projekte erhielten den Zuschlag.
Wiwi Consult befindet sich derzeit mit etwa 45 Megawatt Photovoltaikprojekten in der Umsetzungsphase. Das Photovoltaikprojekt Gerbach-Kriegsfeld umfasst eine Fläche von etwa 30,6 Hektar, es ist die Installation von mehr als 70.000 Modulen geplant, und die Gesamtkapazität beträgt etwa 33 Megawatt; es ist eines der wichtigsten Photovoltaikprojekte des Unternehmens, die sich im Bau befinden.
Im Bereich Windkraft befinden sich derzeit vier Projekte mit insgesamt 20 Windenergieanlagen in der Bauphase, anschließend sollen weitere fünf Projekte gestartet werden. Nach der derzeitigen Bauplanung werden bis 2027 voraussichtlich neun Windkraftprojekte parallel umgesetzt, mit einer Gesamtkapazität von etwa 180 Megawatt, wovon drei Projekte noch 2026 in Betrieb gehen sollen.
Das Speichergeschäft befindet sich in der Vorbereitungsphase für die Projektumsetzung. Wiwi Consult plant, 2027 vier unabhängige Batteriespeicherkraftwerke zu errichten, jedes mit einer Nennleistung von 10 Megawatt und einer Speicherkapazität von 40 Megawattstunden; die vier Projekte umfassen zusammen 40 Megawatt Leistung und 160 Megawattstunden Kapazität. Derzeit haben alle genannten Projekte die Netzzugangszusage der Netzbetreiber erhalten. Das Unternehmen treibt zudem in bestehenden Photovoltaikprojekten die gemeinsame Entwicklung von Photovoltaik und Speicher voran.
Bei künftigen neuen Projekten wird Wiwi Consult schwerpunktmäßig ein hybrides Entwicklungsmodell aus Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeicher einsetzen und zugleich weiterhin Photovoltaik-Speicher-Projekte sowie unabhängige Speicheranlagen ausbauen. Das bestehende Projektportfolio des Unternehmens umfasst bereits Windkraftbau, Freiflächen-Photovoltaik, Batteriespeicher sowie die gemeinsame Entwicklung mehrerer Technologien und wird die neue Runde von Windkraftprojekten mit dem Speicherbauplan für 2027 synchron vorantreiben.
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