Deutschlands Windpark Krempdorf startet 34-MW-Repowering

2026-09-14 15:24
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de.wedoany.com-Bericht: ENOVA aus Deutschland treibt das Repowering-Projekt des Windparks Krempdorf in Schleswig-Holstein voran und hat sich für Windenergieanlagen von Nordex entschieden. Nach dem Repowering wird die installierte Leistung etwa 34 MW betragen; neun bestehende Vestas-Anlagen werden durch sechs Nordex N149 ersetzt. ENOVA hat den Financial Close des Projekts abgeschlossen; das Projekt geht damit von der Phase der Genehmigung und Finanzierung in die Phase des Rückbaus und der Bauvorbereitung über.

Der Windpark Krempdorf liegt im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein, Deutschland, und umfasst derzeit neun Vestas-Anlagen, darunter acht V80 und eine V66. Dem Repowering-Konzept zufolge werden alle bestehenden Anlagen zurückgebaut und durch sechs Nordex N149 mit höherer Einzelleistung ersetzt. Durch die Verringerung der Anlagenzahl bei gleichzeitiger Erhöhung der Einzelleistung wird die Flächeneffizienz des Standorts verbessert; nach Abschluss des Repowerings wird die Gesamtleistung etwa 34 MW betragen.

Den von ENOVA veröffentlichten Daten zufolge wird der neue Windpark eine Jahreserzeugung von etwa 98.000 MWh erreichen und damit den Jahresstrombedarf von mehr als 39.000 Zweipersonenhaushalten decken können. Im Vergleich zu den bestehenden alten Anlagen werden die neuen Anlagen die Erzeugungseffizienz, die Zuverlässigkeit der Ausrüstung und die Betriebs- und Wartungsfähigkeit weiter verbessern und zugleich die Betriebsdauer des Standorts als Windenergieanlage verlängern.

ENOVA erwarb den Windpark Krempdorf im März 2026. Zum Zeitpunkt des Erwerbs verfügte das Projekt bereits über die nach dem deutschen Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderliche Baugenehmigung sowie über die Projektzuteilung nach dem EEG-Mechanismus des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Nach dem nun abgeschlossenen Financial Close sind die Genehmigungs-, Marktmechanismus- und Finanzierungsvoraussetzungen des Projekts erfüllt und schaffen die Grundlage für den Rückbau der Anlagen, die Fundamentarbeiten und die Installation der neuen Anlagen.

Nach dem derzeitigen Plan beginnt der Rückbau der neun bestehenden Windenergieanlagen Anfang 2027; anschließend folgen der Bau der Fundamente für die neuen Anlagen, der Transport der Ausrüstung und die Montage. Die sechs Nordex N149 sollen im zweiten Halbjahr 2028 vollständig in Betrieb gehen.

Das Projekt Krempdorf ist Teil der Bestandsaktualisierung von Onshore-Windenergieanlagen in Deutschland. Da eine Reihe früh errichteter Windenergieanlagen zunehmend Betriebszeiten von mehr als 20 Jahren erreicht, wird das Repowering – der Ersatz alter Anlagen durch eine geringere Anzahl leistungsstärkerer Anlagen – zu einem wichtigen Weg, um die Kapazität bestehender Windparks in Deutschland zu steigern. Derartige Projekte umfassen in der Regel mehrere Bauabschnitte wie den Rückbau alter Anlagen, den Transport großer Komponenten, Fundamentarbeiten, die Montage der Hauptkomponenten, die Umrüstung elektrischer Systeme sowie die anschließende Betriebsführung und Wartung.

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