Start der Steinverlegung zum Schutz der Exportkabel im polnischen Offshore-Windparkprojekt Bałtyk 2 und 3

2026-09-13 11:11
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Am 11. September führte das neu in Dienst gestellte Steinschüttungsschiff Windpiper von Boskalis die erste Steinschüttung im polnischen Offshore-Windparkprojekt Bałtyk 2 und Bałtyk 3 durch und startete damit offiziell sein erstes kommerzielles Projekt. Die Windpiper hatte zuvor in Norwegen in einer einzigen Ladung fast 45.000 Tonnen Gestein aufgenommen und war anschließend in das polnische Einsatzgebiet in der Ostsee gefahren, wo sie hauptsächlich mithilfe eines geneigten Fallrohrs die Exportkabel von zwei Offshore-Windparks zum polnischen Festland mit einer Abdeckung schützt.

Die Windpiper hat eine Nenn-Gesteinsladekapazität von 45.500 Tonnen, eine Länge von 227 Metern, eine Breite von 40 Metern, eine installierte Gesamtleistung von über 31.000 Kilowatt und ist mit 7 Propellern sowie einem DP2-System zur dynamischen Positionierung ausgestattet. An Bord befinden sich sowohl ein Moonpool-Fallrohr als auch ein geneigtes Fallrohr, mit denen jeweils Steinschüttungen auf dem Meeresboden sowie präzise Steinschüttungen rund um Kabel, Fundamentstrukturen von Windkraftanlagen und andere Bauwerke ausgeführt werden können. Nach einer etwa 18-monatigen Umbauphase wurde das Schiff im Juli dieses Jahres in Rotterdam getauft und absolvierte Seetests in der Nordsee, bevor es in sein erstes Projekt in der Ostsee überging.

Bałtyk 2 und Bałtyk 3 werden von Equinor und Polenergia Offshore Wind Poland gemeinsam entwickelt und liegen etwa 37 Kilometer bzw. 22 Kilometer vor der Küste nahe den polnischen Orten Ustka und Łeba. Beide Projekte haben jeweils eine installierte Leistung von 720 MW, insgesamt 1,44 GW. Geplant ist die Installation von 100 Siemens-Gamesa-Anlagen des Typs SG 14-236 DD mit einer Leistung von 14,4 MW pro Anlage; die erste Stromerzeugung ist für 2027 und die vollständige Inbetriebnahme für 2028 vorgesehen.

Die Windpiper übernimmt hierbei das Schutzbauwerk für die Exportkabel und nicht die Installation der Anlagenfundamente. Boskalis und Van Oord sind gemeinsam an den zu Bałtyk 2 und Bałtyk 3 gehörenden Offshore-Bauarbeiten beteiligt. Die Windpiper verlegt dabei mithilfe des geneigten Fallrohrs Gestein in festgelegten Bereichen entlang der Exportkabeltrasse, um den Unterwasserabschnitt der Kabel vor dem Erreichen des polnischen Festlands mechanisch zu schützen.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com