J.G. Weisser schließt MBO im Juli 2026 ab und erhält Aufträge aus Eurasien

2026-09-14 15:26
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Das 21-monatige Eigenverwaltungsinsolvenzverfahren des Werkzeugmaschinenherstellers J.G. Weisser ist beendet und wurde mit einem Management-Buy-out (MBO) abgeschlossen – vier langjährige Führungskräfte vollzogen Anfang Juli 2026 die notarielle Beurkundung.

Das neue Multi Center von J.G.Weisser. (Bild: J.G.Weisser)

Ansgar Lienert, einer der vier Gesellschafter, übernimmt als Chief Executive Officer die Führung und steuert die Unternehmensentwicklung. Er erklärt, die Geschäftsstrategie des Unternehmens zeige schnell und deutlich Wirkung, das Fachwissen des Teams sowie der wirtschaftliche Kern von J.G. Weisser seien auf den internationalen Märkten weiterhin stark nachgefragt; die aktuellen Aufträge aus Europa und Asien belegten das große Vertrauen der Kunden in die Qualität, und das Unternehmen könne heute völlig unabhängig und agil handeln. Die Auftraggeber dieser hochpräzisen Maschinenlösungen stammen sowohl aus Europa als auch aus Asien, und die positive Resonanz auf den internationalen Märkten zeige, dass der bisherige strategische Kurs wirke und J.G. Weisser als stärkerer und unabhängigerer Akteur am Markt auftreten könne.

Neben dem Neumaschinengeschäft entwickelt sich auch das After-Sales-Geschäft gut. Der Werkzeugmaschinenhersteller verzeichnet derzeit eine besonders starke Nachfrage im Bereich der Generalüberholung und Retrofit von Werkzeugmaschinen; die umfassende Generalüberholung von Präzisionsdrehmaschinen und Bearbeitungszentren auf hohem Qualitätsniveau trifft genau den aktuellen Kundenbedarf. Viele Kunden schätzen dabei die Wirtschaftlichkeit: Durch gezielte Instandsetzung lässt sich die Lebensdauer der Maschinen deutlich verlängern und die Produktivität der vorhandenen Anlagen erheblich steigern. Dieser Trend hat J.G. Weisser im After-Sales-Bereich bereits zusätzliche lukrative Aufträge eingebracht.

Der Neustart sichert langfristig rund 150 Arbeitsplätze am Standort St. Georgen. Um künftigen Marktschwankungen zu begegnen, treibt das Unternehmen zudem gezielt die Diversifizierung seines Produktportfolios voran und bedient heute erfolgreich Branchen wie die Automobilindustrie, die Energiebranche, den Schiffbau, die Wehrtechnik und die Medizintechnik.

Auf der AMB wird das Team von Weisser die Gelegenheit nutzen, seine Innovationskraft im Bereich der Fertigungsoptimierung und multifunktionaler Drehbearbeitungszentren zu präsentieren, wobei ein Schwerpunkt auf dem neuen Multi Center liegt – einer flexibel einsetzbaren Maschinenplattform für anspruchsvolle Bearbeitungsaufgaben.

Das Maschinenkonzept ist für die Hartbearbeitung ausgelegt und bietet hohe Steifigkeit, Prozessstabilität und hohe Bearbeitungsqualität. Bei der Entwicklung wurde zudem besonderer Wert auf Bediener- und Wartungsfreundlichkeit gelegt: gute Zugänglichkeit, kurze Rüstzeiten und ein durchdachtes Maschinenkonzept unterstützen den Anwender im täglichen Betrieb. Ein großer Werkzeugwechsler mit 102 Plätzen sowie die Automatisierung im Maschineninneren sorgen für zusätzliche Flexibilität und ermöglichen hohe Produktivität und kürzere Prozessketten.

Ansgar Lienert hält das MBO gemeinsam mit den Mitgesellschaftern Janik Dorer, Marc Asel und Hannes Beck. Er erklärt, das Unternehmen werde weiterhin ein zuverlässiger Partner für Kunden weltweit bleiben und habe eine klare Vision: den Standort St. Georgen als Drehscheibe für den Sondermaschinenbau zu etablieren.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com