Die jüngsten Ergebnisse der Ausschreibung für innovative Projekte der Bundesnetzagentur vom 1. Mai zeigen eine Rekordüberzeichnung. Insgesamt gingen 158 Gebote für die Ausschreibung für erneuerbare Energien mit einer installierten Gesamtleistung von 2.020 MW ein – mehr als das Vierfache der geplanten Beschaffungskapazität von 486 MW. 29 kombinierte Photovoltaik- und Energiespeicherprojekte erhielten schließlich den Zuschlag. Dies ist zugleich der einzige Projekttyp, der in dieser Ausschreibungsrunde eingereicht wurde.

Die Preisspanne der erfolgreichen Gebote lag zwischen 0,0500 und 0,0639 Euro pro Kilowattstunde. Der volumengewichtete Durchschnittspreis betrug 0,0615 Euro, nach 0,0709 Euro in der Herbstausschreibung 2024. Bayern war mit zwölf Projekten und 137 Megawatt installierter Leistung die Region mit den meisten Geboten für Energiespeicherprojekte. Die Bundesnetzagentur teilte mit, dass 56 Gebote aufgrund formaler Probleme ausgeschlossen wurden.
Auch die im gleichen Zeitraum abgeschlossene Ausschreibung für Onshore-Windkraft war überzeichnet. Insgesamt gingen 568 Gebote ein, und 372 Projekte wurden schließlich genehmigt. Der durchschnittliche Preis für Windkraftangebote sank auf 0,0683 Euro/kWh, wobei Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Hauptnutznießer waren. Die Energiewende in Deutschland schreitet weiter voran. Die nächste innovative Ausschreibung mit einer Beschaffungskapazität von 485,713 MW findet am 1. September statt.









