Die Europäische Kommission hat kürzlich einen französischen Förderplan in Höhe von 11 Milliarden Euro genehmigt, der den Bau von drei schwimmenden Offshore-Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von 1,5 GW unterstützen soll. Der Plan wird im Rahmen des Clean Industrial Agreement State Aid Framework (CISAF) für 20 Jahre umgesetzt und soll Frankreich dabei helfen, seine Ziele für erneuerbare Energien bis 2030 zu erreichen.

Dem Plan zufolge sollen drei schwimmende Offshore-Windparks in der südlichen Bretagne und entlang der Mittelmeerküste entstehen. Jedes Projekt wird über eine installierte Leistung von rund 500 Megawatt und eine geschätzte jährliche Stromerzeugung von 2,2 Terawattstunden verfügen, was ausreicht, um den Strombedarf von 450.000 französischen Haushalten zu decken. Die Europäische Kommission erklärte: „Das Programm wird die Diversifizierung der Windenergie-Lieferkette fördern, indem es die Entwickler im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens auswählt und Unterstützung in Form von wechselseitigen Differenzverträgen (CfDs) bietet.“
Frankreich startete die AO9-Ausschreibung im Juli 2024 und qualifizierte zwölf Bieter vorab. Im Juni 2025 ging das erste schwimmende Offshore-Windpark-Pilotprojekt des Landes mit 25 MW Leistung, „Large Provence“, vor der Küste von Port-Saint-Louis an der Rhône in Betrieb. Es verfügt über drei 8-MW-Turbinen von Siemens Gamesa.









