Das brasilianische Unternehmen J&F plant, mehr als 730 Millionen US-Dollar in Eisenerzprojekte zu investieren
2025-08-08 11:00
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Der brasilianische Industriekonzern J&F plant laut BNAmericas, vier Milliarden Real (ca. 730 Millionen US-Dollar) in seine Eisenerzanlage zu investieren. Die Tochtergesellschaft LHG Mining hat bei den Umweltbehörden des Bundesstaates Mato Grosso do Sul einen Antrag auf Erweiterung des Komplexes Morro do Urucum in Corumbá gestellt.

Ziel der Erweiterung ist es, die jährliche Produktion von hochwertigem Eisenerz von 12 Millionen Tonnen auf 25 Millionen Tonnen zu steigern. Das in der Region geförderte Eisenerz hat einen Eisengehalt von über 65 % und ist damit eines der saubersten der Welt. Mit der Erweiterung wird der weltweit steigenden Nachfrage nach hochwertigen Rohstoffen für eine emissionsarme Stahlproduktion Rechnung getragen. Die Umweltbehörde von Mato Grosso do Sul erklärte in einer Erklärung, das Projekt reagiere auf die weltweite Nachfrage nach umweltverträglicher Stahlproduktion und habe eine geplante Lebensdauer von 40 Jahren.

Das Projekt umfasst die Installation eines Fördersystems, zweier neuer Konzentratoren, eines automatisierten Schienenverladesystems und eines neuen LKW-Terminals. Diese Verbesserungen sollen die Logistik optimieren, die Betriebskosten senken und die Umweltbelastung, insbesondere die Staubemissionen durch den LKW-Transport, minimieren. Die Nationale Umweltbehörde bestätigte, dass am 30. September im Corumba Convention Center eine öffentliche Anhörung zum Projekt stattfinden wird.

Eisenerz ist das Hauptprodukt der brasilianischen Bergbauindustrie. Laut Ibram, dem brasilianischen Bergbauverband, werden zwischen 2025 und 2029 voraussichtlich Investitionen in Höhe von 19,6 Milliarden Dollar angezogen. Zwischen 2024 und 2028 waren es voraussichtlich 17,3 Milliarden Dollar. Der Sektor könnte jedoch von globalen Zollspannungen betroffen sein.

Eisenerz ist eines der Produkte, die Brasilien und China in den letzten Jahrzehnten einander näher gebracht haben. Angesichts der zunehmenden Handelsspannungen zwischen Brasilien und den USA sei eine zentrale Frage, wie sich die langfristigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern entwickeln und welchen Einfluss die USA auf diese Dynamik haben könnten, sagte José Carlos Martins, Vorstandsmitglied des brasilianischen Eisenerzunternehmens Cedro Mineração und Gründer von Neelix Consulting Mining & Metals.

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