Die Philippinen haben die Installation einer schwimmenden 4,99-MW-Solaranlage abgeschlossen.

Das Projekt, das als erste schwimmende Solaranlage im Megawattbereich der Philippinen angepriesen wird, befindet sich auf dem Malubog-Stausee in Coppermine in der Provinz Cebu, erstreckt sich über drei Hektar und umfasst 8.540 Solarmodule.
Der US-Projektentwickler Black & Veatch fungiert im Auftrag des Minenbesitzers Carmen Copper Corp. als Ingenieur-, Beschaffungs- und Bauunternehmer für das Projekt.
Die Solaranlage erzeugt derzeit genug Strom, um 10 Prozent des Strombedarfs der Mine zu decken. Geplant ist eine Erweiterung auf 50 Megawatt, um den Betrieb der Mine ausreichend mit Strom zu versorgen.
Jerin Raj, Geschäftsführer von Black & Veatch Asia Pacific, sagte, das Projekt sei innerhalb von 15 Monaten termingerecht und im Rahmen des Budgets abgeschlossen worden.
Anderswo auf den Philippinen haben Bauträger diese Woche mit dem Bau des 99-Megawatt-Solarprojekts Tantangan begonnen. Das deutsche Solarunternehmen ib vogt baut das Projekt in der Provinz South Cotabato auf der südphilippinischen Insel Mindanao.
Das schwimmende Solarprojekt erhielt eine grüne Finanzierung von 4,49 Milliarden PHP von der HSBC Bank. Ib Vogt sagte, das Projekt sei zudem das erste, das von einem gemeinsamen Entwicklungs- und Baufonds profitiert, der von der britischen International Investment Corporation und Pentagreen Capital eingerichtet wurde.
Das Kraftwerk soll 2026 fertiggestellt werden und mehr als 82.000 Haushalte mit Strom versorgen.









