Laut den neuesten Daten des belarussischen Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (Stand: 10. August) schreitet die Sommergetreideernte des Landes schrittweise voran. Die Druschmenge liegt bei über 5 Millionen Tonnen. Die Erträge verteilen sich ausgewogen auf die wichtigsten Anbaugebiete, und die Produktion von Futter- und Ölpflanzen übertrifft die Erwartungen.

Landesweit wurden 50 % der Getreideanbaufläche (ohne Mais, Buchweizen und Hirse) abgeerntet, insgesamt 1,003 Millionen Hektar. Rund 5,009 Millionen Tonnen Getreide wurden gedroschen. Spitzenreiter ist die Oblast Brest mit 1,31 Millionen Tonnen, gefolgt von der Oblast Minsk (1,086 Millionen Tonnen) und der Oblast Grodno (1,048 Millionen Tonnen). Die Oblaste Gomel, Mogiljow und Witebsk produzierten 593.000 Tonnen, 574.000 Tonnen bzw. 398.000 Tonnen.
Der nationale Getreidebeschaffungsplan wurde zu 24 % erfüllt, mit einer Gesamtlieferung von 171.000 Tonnen Getreide. Die Raps- und Ölsaatenlieferungen erreichten 83.000 Tonnen und übertrafen damit das geplante Ziel um 87 %. Was die Futtermittelproduktion betrifft, so erreichten die Heureserven 321.000 Tonnen (44 % vollständig), und die Silageproduktion überstieg 11,47 Millionen Tonnen (82 % vollständig). 360.000 Tonnen davon wurden mithilfe von Polymerverpackungstechnologie gelagert, was die Haltbarkeitsqualität effektiv verbesserte.
Die Flachsernte erreichte 28.000 Hektar, 58 Prozent der geplanten Fläche; die sekundäre Grasernte erreichte 895.000 Hektar, 84 Prozent des Ziels. Die gesamte Futterproduktion erreichte landesweit 3,482 Millionen Tonnen, 35 Prozent des Jahresziels, und sicherte so eine stabile Versorgung der Viehwirtschaft.
Die belarussischen Landwirtschaftsbehörden erklärten, dass die aktuelle Ernte wie erwartet verläuft. Die Ölsaatenlieferungen übersteigen die Getreidelieferungen deutlich, was den Erfolg der Anpassungen der Anbaustruktur widerspiegelt. Mit der anschließenden Reifung von Herbstfrüchten wie Mais dürfte die jährliche Getreideproduktion weiter steigen. Die Regierung wird ihre Beschaffungspolitik weiter optimieren und technische Unterstützung leisten, um einen effizienten Betrieb der landwirtschaftlichen Lieferkette zu gewährleisten.









