NEXTCHEM und Siemens Energy kooperieren bei der Entwicklung der Methanol-Brennstoffzellentechnologie für die Schifffahrt
2025-09-30 15:49
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NEXTCHEM und Siemens Energy haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Hochtemperatur-Methanol-Brennstoffzellensystemen unterzeichnet.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung übernimmt NEXTCHEM die Entwicklung und Lieferung von Methanol-Brennstoffzellenmodulen, während Siemens Energy für die Systemintegration an Bord und die Entwicklung des Energiemanagementsystems verantwortlich ist. Diese Brennstoffzellentechnologie kann kohlenstoffarmes Methanol in Wasserstoff umwandeln, um Schiffe mit Strom zu versorgen. Dadurch wird ein nahezu emissionsfreier Betrieb während der Liegezeiten im Hafen und auf See erreicht.

Laut NEXTCHEM kann die Brennstoffzellenlösung eine beträchtliche Menge herkömmlichen Schiffsdiesels ersetzen und die Emissionen regulierter Schadstoffe wie Stickoxide und Schwefeloxide wirksam reduzieren. Derzeit entwickeln die beiden Partner einen Umsetzungsplan für das erste Anwendungsprojekt im industriellen Maßstab. Das System soll auf einer im Bau befindlichen Flaggschiff-Yacht mit Netto-Null-Emissionen installiert werden.

Fabio Fritelli, Geschäftsführer von NEXTCHEM, sagte: „Mit dieser hocheffizienten modularen Brennstoffzellenlösung deckt NEXTCHEM die gesamte Wertschöpfungskette für kohlenstoffarmes Methanol ab. Das einzigartige Angebot bietet erstklassige Produktionstechnologie und erschließt gleichzeitig zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für Methanol. Dadurch wird das Nachfragewachstum beschleunigt und eine breitere kohlenstoffarme Methanolwirtschaft etabliert.“

Über die Schifffahrtsindustrie hinaus bietet dieses neue Methanol-Brennstoffzellenmodul potenzielle Anwendungsmöglichkeiten in zahlreichen Branchen. Zu den potenziellen Märkten zählen stationäre Nullenergie-Stromerzeugungssysteme für Rechenzentren und Industrieprozesse sowie Stromversorgungslösungen für abgelegene Standorte und netzunabhängige Anlagen.

Giuseppe Sachero, Vice President of Oil, Gas and Chemical Solutions bei Siemens Energy, fügte hinzu: „Diese Zusammenarbeit unterstreicht den einzigartigen Wert der wichtigsten Akteure in der Wertschöpfungskette der Energiewende. Durch die Zusammenarbeit können wir das Fachwissen und die Erfahrung des jeweils anderen in verwandten Branchen nutzen. Brennstoffzellen sind ein wichtiger Teil des Ökosystems der sauberen Brennstofftechnologie, decken verschiedene Bereiche wie Elektrolyse, Stromerzeugung und Energiespeichersysteme ab und eignen sich für eine Vielzahl industrieller Anwendungen.“

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