Wedoany-Nachrichten. Kürzlich hat die spanische Ingenieursgruppe Negratin die Finanzierung für den Bau eines Photovoltaikprojekts mit einer Spitzenleistung von 13,7 MW in Kolumbien erhalten. Die Finanzierung deckt die Planung, Beschaffung und Bauausführung (EPC), den Netzanschluss und den anfänglichen Betrieb des Projekts von Baubeginn bis zur Inbetriebnahme ab.

Das Projekt hat bereits die Landkontrolle, die erforderlichen Genehmigungen und die Netzanschlussgenehmigung erhalten, sodass ein schneller Baufortschritt erwartet wird. Das Kraftwerk ist für die Verwendung von bifazialen PV-Modulen auf einachsigen Nachführsystemen, String-Wechselrichtern und netzkonformen Steuerungen ausgelegt. Der Betriebs- und Wartungsplan sieht den Einsatz von Staubanalysen, Reinigungs- und Wärmebildinspektionstechnologien vor. Bemerkenswert ist, dass die Umspannstation des Projekts bereits als „batteriebereit“ konzipiert ist und Platz für die künftige Integration eines Speichersystems mit einer Kapazität von 2 bis 4 Stunden bietet. Das Stromabnahmemodell ist flexibel und bietet die Wahl zwischen Direktleitung, einem Stromabnahmevertrag (PPA) mit einem Versorgungsunternehmen oder einem kommerziellen Verkauf mit Risikoabsicherung. Eine Refinanzierung nach der Inbetriebnahme ist geplant. Der Bau dieses Projekts wird Kolumbien dabei unterstützen, seine Abhängigkeit von Wasserkraft und thermischer Stromerzeugung zu verringern und die Widerstandsfähigkeit seines Energiesystems gegenüber Dürren und Schwankungen der Brennstoffpreise zu stärken.









