Russisches Arktis-Flüssigerdgasprojekt liefert weiterhin Energie nach China
2026-01-28 15:30
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Das russische Arktis-Flüssigerdgasprojekt „Arctic LNG 2“ liefert weiterhin Erdgas nach China, obwohl es von Sanktionen der USA, Großbritanniens und der EU betroffen ist. Laut Daten der London Stock Exchange Group hat die chinesische LNG-Empfangsstation Beihai kürzlich erste Sendungen des Projekts für 2026 erhalten.

Der LNG-Transporter „Buran“ lud am 25. Dezember in der Nähe von Murmansk Flüssigerdgas und transportierte es über die Suezkanal-Route nach China. Da winterliches Schlechtwetter die Passage entlang der Nördlichen Seeroute einschränkt, hat der Projektbetreiber, das russische Unternehmen Novatek, die Transportrouten angepasst.

Die Handelsaktivitäten laufen seit der Ankunft der ersten Sendungen im August des letzten Jahres weiter. Russland setzt im Winter auch eisbrechende Schiffe ein, um den LNG-Transport aufrechtzuerhalten. Die „Christophe De Margerie“ plant, seit dem 20. Dezember die dritte Sendung vom „Arctic LNG 2“-Projekt zu exportieren.

Da die Anzahl eisbrechender Transporter begrenzt ist, hat Russland gleichzeitig die Lieferungen vom baltischen LNG-Projekt Portovaya erhöht, das ebenfalls von US-Sanktionen betroffen ist. Diese Versorgungsquellen könnten dazu beigetragen haben, dass Chinas LNG-Importe aus Russland im Dezember einen Rekordwert erreichten – die Importmenge übertraf den Vormonatsrekord und lag mehr als doppelt so hoch wie die Schätzungen mehrerer Institutionen.

Die Daten zeigen, dass die Lieferungen des russischen Arktis-Flüssigerdgasprojekts nach China stabil bleiben und Chinas Energieimportkanäle sich diversifizieren.

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