Am 22. Juli hat das US-Energieunternehmen LS Power eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von BP Wind Energy North America, dem Onshore-Windkraftgeschäft von BP, getroffen und damit sein Portfolio an erneuerbaren Energien gestärkt. Durch die Übernahme erhöht sich die installierte Windkraftleistung von zehn Windkraftanlagen in Colorado, Hawaii, Idaho, Indiana, Kansas, Pennsylvania und South Dakota auf insgesamt 1.700 MW (1.300 MW Nettoleistung). Damit werden mehr als 15 Abnehmer mit Strom versorgt.
Am 20. Juli gründete der britische Energieversorger OVO die Abteilung OVO Renewables, die sich der Modernisierung alternder Onshore-Windparks widmet. Dabei kommen fortschrittliche Technologien zum Einsatz, um deren Lebensdauer zu verlängern und die Energieproduktion zu steigern.
Am 21. Juli wurde das Energie- und Schifffahrtsberatungsunternehmen ABL Group vom französischen Übertragungsnetzbetreiber Transit Électricité (RTE) mit der Durchführung von Offshore-Garantieinspektionen für die Netzinfrastruktur des Offshore-Windparks A03 Dünkirchen beauftragt. Der 10 km nördlich von Dünkirchen in bis zu 30 Metern Wassertiefe gelegene Windpark wird mit bis zu 46 Turbinen ausgestattet sein und bis zu 600 MW Strom erzeugen.
Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete die deutsche Onshore-Windindustrie ihr stärkstes Wachstum seit 2017 und signalisierte damit deutliche Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 409 neue Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 2,2 Gigawatt (GW) in Betrieb genommen – ein Anstieg von 67 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Bundesverband Windenergie (BWE) meldete zudem, dass die installierte Leistung genehmigter Windkraftprojekte 7,8 GW betrug, ein Anstieg von 55 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2024.
Am 14. Juli wurde der unabhängige Energiedienstleister DNV beauftragt, das Design von Norwegens erstem bodenfixierten Offshore-Windpark Sørlige Nordsjø II (SNII), entwickelt von Ventyr, zu zertifizieren. Die Zertifizierung umfasst die Windturbinen und Offshore-Umspannwerke des Projekts und stellt sicher, dass dieses wichtige Projekt für erneuerbare Energien hohe Standards erfüllt.
Am 11. Juli sicherte sich der dänische Offshore-Windkraftentwickler Ørsted eine Finanzierung in Höhe von 90 Milliarden NT$ (3 Milliarden US-Dollar) für seinen 632 MW starken Windpark Greater Changhua Phase II, der rund 60 Kilometer vor der Küste Taiwans liegt. Die am 11. Juli 2025 abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung umfasst 25 Banken und fünf Exportkreditagenturen und deckt einen Teil des Finanzierungsbedarfs des Projekts. Darüber hinaus treibt Ørsted den Prozess der Kapitalveräußerung voran, der voraussichtlich nach der vollständigen Inbetriebnahme des Windparks abgeschlossen sein wird.
Haicheng Offshore Wind Power Co., Ltd. und Korea Electric Power Corporation (KEPCO) haben einen Netzanschlussvertrag für die Projekte Haicheng Offshore Wind Power 1 und Haicheng Offshore Wind Power 3 unterzeichnet. Die beiden Projekte befinden sich vor der Westküste der Stadt Sinan in der Provinz Süd-Jeolla.
Am 9. Juli hat das staatliche kolumbianische Energieunternehmen Ecopetrol die Compañía Wind Autogeneración, die das Windpeshi-Windprojekt in La Guajira, Kolumbien, betreibt, vollständig übernommen. Die Übernahme, die 2025 abgeschlossen sein wird, soll Ecopetrols Engagement für den Ausbau seiner Projekte im Bereich erneuerbare Energien unterstützen und zur Energiewende in Kolumbien beitragen.
Der britische Minister für Energiesicherheit und Netto-Null-Emissionen hat den Bau des Offshore-Windparks Mona mit einer installierten Leistung von 1.500 MW in der östlichen Irischen See genehmigt. Das Projekt wird von Mona Offshore Wind, einem gemeinsam von BP und EnBW Baden-Württemberg gegründeten Unternehmen, geleitet und soll 2030 in Betrieb gehen und die Produktion erneuerbarer Energien deutlich steigern.
Am 4. Juli genehmigte der britische Energieminister Miliband den Bau des größten Offshore-Windparkprojekts in der Irischen See, der „Mona Offshore Wind Farm“.