Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete die deutsche Onshore-Windindustrie ihr stärkstes Wachstum seit 2017 und signalisierte damit deutliche Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 409 neue Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 2,2 Gigawatt (GW) in Betrieb genommen – ein Anstieg von 67 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Bundesverband Windenergie (BWE) meldete zudem, dass die installierte Leistung genehmigter Windkraftprojekte 7,8 GW betrug, ein Anstieg von 55 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2024.
Der tschechische Premierminister Petr Fiala und der britische Premierminister Keir Starmer haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie unterzeichnet. Die beiden Länder planen, in den kommenden Jahren neue große und kleine modulare Reaktoren (SMRs) zu bauen.
Am 14. Juli wurde der unabhängige Energiedienstleister DNV beauftragt, das Design von Norwegens erstem bodenfixierten Offshore-Windpark Sørlige Nordsjø II (SNII), entwickelt von Ventyr, zu zertifizieren. Die Zertifizierung umfasst die Windturbinen und Offshore-Umspannwerke des Projekts und stellt sicher, dass dieses wichtige Projekt für erneuerbare Energien hohe Standards erfüllt.
Am 11. Juli sicherte sich der dänische Offshore-Windkraftentwickler Ørsted eine Finanzierung in Höhe von 90 Milliarden NT$ (3 Milliarden US-Dollar) für seinen 632 MW starken Windpark Greater Changhua Phase II, der rund 60 Kilometer vor der Küste Taiwans liegt. Die am 11. Juli 2025 abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung umfasst 25 Banken und fünf Exportkreditagenturen und deckt einen Teil des Finanzierungsbedarfs des Projekts. Darüber hinaus treibt Ørsted den Prozess der Kapitalveräußerung voran, der voraussichtlich nach der vollständigen Inbetriebnahme des Windparks abgeschlossen sein wird.
Das französische Unternehmen HelioRec hat den Betrieb und die Wartung einer schwimmenden 250-kW-Solaranlage im französischen Domaine de Cicé-Blossac abgeschlossen. Die Anlage, die am 29. Oktober 2024 in Betrieb genommen wurde, hat dazu beigetragen, die CO2-Emissionen um rund 70 Tonnen zu reduzieren. Laut dem Unternehmen entspricht diese Reduzierung der Pflanzung von 96 Bäumen.
Die polnische Stadt Moszczecin hat einen Vertrag über die Bohrung einer geothermischen Explorationsbohrung unterzeichnet. Die Leistung wird von UOS Drilling erbracht. Bei erfolgreichem Abschluss wird das Projekt geothermische Energie für das derzeit im Bau befindliche Wärmenetz liefern, das zunächst öffentliche Gebäude versorgen und später auch auf Privathaushalte ausgeweitet werden kann.
Der europäische Anbieter erneuerbarer Energien SUNOTEC hat die Übernahme der Solar- und Energiespeicherprojekte von SIA DSE Lazas Solar in Lettland vom dänischen Solarunternehmen abgeschlossen. Im Rahmen der Transaktion entstehen ein Photovoltaik-Solarkraftwerk mit 400 Megawattpeak (MWp) und ein Batteriespeichersystem (BESS) mit 600 Megawattstunden (MWh) im ländlichen Gebiet von Cīrava in der Gemeinde Dienvidkurzeme.
Haicheng Offshore Wind Power Co., Ltd. und Korea Electric Power Corporation (KEPCO) haben einen Netzanschlussvertrag für die Projekte Haicheng Offshore Wind Power 1 und Haicheng Offshore Wind Power 3 unterzeichnet. Die beiden Projekte befinden sich vor der Westküste der Stadt Sinan in der Provinz Süd-Jeolla.
Am 9. Juli hat das staatliche kolumbianische Energieunternehmen Ecopetrol die Compañía Wind Autogeneración, die das Windpeshi-Windprojekt in La Guajira, Kolumbien, betreibt, vollständig übernommen. Die Übernahme, die 2025 abgeschlossen sein wird, soll Ecopetrols Engagement für den Ausbau seiner Projekte im Bereich erneuerbare Energien unterstützen und zur Energiewende in Kolumbien beitragen.
Der britische Minister für Energiesicherheit und Netto-Null-Emissionen hat den Bau des Offshore-Windparks Mona mit einer installierten Leistung von 1.500 MW in der östlichen Irischen See genehmigt. Das Projekt wird von Mona Offshore Wind, einem gemeinsam von BP und EnBW Baden-Württemberg gegründeten Unternehmen, geleitet und soll 2030 in Betrieb gehen und die Produktion erneuerbarer Energien deutlich steigern.