Der gemeinsam von Total Energy, European Energy und dem dänischen Energieversorger SONFOR entwickelte Offshore-Windpark Lillebælt Syd hat mit geotechnischen Untersuchungen begonnen. Eine Hubbohrinsel wird an elf Standorten von Windkraftanlagen Testbohrungen durchführen, um Daten über den Meeresboden zu gewinnen, die für die Konstruktion der Windkraftanlagenfundamente verwendet werden.
Die kanadische Bundesregierung und die Regierung von Nova Scotia haben kürzlich gemeinsam die ersten vier für die Entwicklung verfügbaren Offshore-Windkraftgebiete ermittelt und planen, das Ausschreibungsverfahren vor Ende 2024 zu starten. Zu diesen Gebieten gehören drei Gebiete im südlichen Teil des östlichen Festlands von Nova Scotia und ein Gebiet östlich von Cape Breton Island.
Offshore-Windkraftkapazität erhöhen und zur Energiewende beitragen.Vor Kurzem hat Ørsted im 920-MW-Windpark Greater Changhua 2b und vier weiteren Offshore-Windparks in Taiwan die erste Stromerzeugung erreicht.
Am 22. Juli unterzeichnete das dänische Wellenenergieunternehmen Wavepiston eine Kooperationsvereinbarung mit dem spanischen Ingenieurbüro BlueNewables, das sich auf Meeresenergie spezialisiert hat. Ziel ist es, das Wellenenergieprojekt vor der Küste Gran Canarias voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Einholung der notwendigen Standortgenehmigungen und -zulassungen für die Umsetzung des Projekts auf der Kanarischen Offshore-Plattform (PLOCAN).
Am 22. Juli hat das US-Energieunternehmen LS Power eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von BP Wind Energy North America, dem Onshore-Windkraftgeschäft von BP, getroffen und damit sein Portfolio an erneuerbaren Energien gestärkt. Durch die Übernahme erhöht sich die installierte Windkraftleistung von zehn Windkraftanlagen in Colorado, Hawaii, Idaho, Indiana, Kansas, Pennsylvania und South Dakota auf insgesamt 1.700 MW (1.300 MW Nettoleistung). Damit werden mehr als 15 Abnehmer mit Strom versorgt.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden in Deutschland im Juni 2025 905 Megawatt (MW) an neuer Photovoltaik-Kapazität installiert. Dies ist ein Rückgang gegenüber 1.146 MW im Mai 2025 und 1.449 MW im Juni 2024, was auf eine Verlangsamung des monatlichen Solarstromausbaus hindeutet.
Am 20. Juli gründete der britische Energieversorger OVO die Abteilung OVO Renewables, die sich der Modernisierung alternder Onshore-Windparks widmet. Dabei kommen fortschrittliche Technologien zum Einsatz, um deren Lebensdauer zu verlängern und die Energieproduktion zu steigern.
Am 21. Juli wurde das Energie- und Schifffahrtsberatungsunternehmen ABL Group vom französischen Übertragungsnetzbetreiber Transit Électricité (RTE) mit der Durchführung von Offshore-Garantieinspektionen für die Netzinfrastruktur des Offshore-Windparks A03 Dünkirchen beauftragt. Der 10 km nördlich von Dünkirchen in bis zu 30 Metern Wassertiefe gelegene Windpark wird mit bis zu 46 Turbinen ausgestattet sein und bis zu 600 MW Strom erzeugen.
Am 21. Juli unterzeichnete Google einen 20-jährigen Rahmenvertrag mit Brookfield Asset Management über die Bereitstellung von bis zu 3 GW Wasserkraft für seine Rechenzentren. Das Vertragsvolumen beginnt bei 3 Milliarden US-Dollar. Google wird 670 Megawatt (MW) Strom aus den Staudämmen Holtwood und Safe Harbor von Brookfield in Pennsylvania beziehen und die Stromerzeugung auf 3 GW ausbauen. Brookfield Renewable, das 25 GW erneuerbare Energiekapazität verwaltet, ist ein wichtiger Partner des Programms.
Im Busch Zentralkenias warten Techniker am 18. Juli auf vier Metalltanks, die mit geothermischem Dampf Kohlendioxid aus der Luft filtern und so der globalen Erwärmung entgegenwirken. Kenia, gelegen im Ostafrikanischen Grabenbruch, einer 7.000 Kilometer langen geologischen Formation, nutzt Geothermie (die fast die Hälfte des Strombedarfs deckt) zur direkten CO2-Abscheidung aus der Luft (Direct Air Carbon Capture, DACC). Das von Octavia Carbon entwickelte Verfahren nutzt chemische Filter, um Kohlendioxid abzuscheiden und es anschließend im Vakuum zur Abfüllung oder unterirdischen Lagerung freizu