Ein Forschungsteam des University of Texas Southwestern Medical Center hat Fortschritte auf dem Gebiet der Mensch-Tier-Chimärenforschung erzielt und die Überlebensrate menschlicher Stammzellen in Tierembryonen durch Genregulationstechnologie verbessert. Diese Forschung eröffnet einen neuen technischen Weg zur Kultivierung menschlicher Organe in Tieren und könnte so den Mangel an Transplantationsorganen lindern.

Das Forschungsteam entdeckte, dass Mauszellen im Wettbewerb mit menschlichen Stammzellen einen natürlichen Vorteil haben, indem sie das Wachstum menschlicher Zellen durch einen angeborenen RNA-Immunmechanismus hemmen. Dr. Jun Wu, Molekularbiologe, erklärte: „Diese Erkenntnisse liefern neue Ansätze zur Verbesserung der Mensch-Tier-Chimärenrate, ohne die menschlichen Spenderzellen zu verändern. Dies erweitert die Möglichkeiten zur Kultivierung menschlicher Organe in tierischen Wirten.“ Die Forscher konnten den Wettbewerbsvorteil der Mauszellen erfolgreich reduzieren, indem sie das MAVS-Gen in Mausembryonen hemmten. Diese Technik verbessert die Integrationseffizienz menschlicher Stammzellen in Mausembryonen signifikant und schafft so günstigere experimentelle Bedingungen für die Forschung an Mensch-Tier-Chimären. Die entsprechenden Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift *Cell* veröffentlicht.
Dr. Wu Jun betonte: „Obwohl sich diese Forschungsergebnisse noch im frühen Stadium der Laborembryonalentwicklung befinden, zeigen sie Hindernisse für die interspezifische Stammzellintegration auf.“ Derzeit arbeiten Forscher an der Optimierung der technischen Lösungen und der Translation der Mensch-Tier-Chimärenforschung in die klinische Anwendung. Mit fortschreitender Technologieentwicklung könnte diese Forschung neue Lösungen für die Organtransplantation liefern.
Weitere Informationen: Yingying Hu et al., „RNA Innate Immunity Constitutes a Barrier for Interspecies Chimera“, Cell (2025). Zeitschrifteninformationen: Cell














